Sonova treibt die Schärfung seines Geschäftsprofils voran. Mit dem angekündigten Verkauf der Consumer-Sparte verabschiedet sich der Schweizer Konzern von margenschwächeren Randbereichen wie Kopfhörern und Soundbars. Die Konzentration auf das medizinische Kerngeschäft soll den Weg für eine deutliche Umsatzsteigerung in den kommenden Jahren freimachen.

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Konzentration auf margenstarke Segmente

Die Entscheidung, die Consumer-Einheit inklusive der Marke Sennheiser abzustoßen, folgt einer klaren wirtschaftlichen Logik. Während dieser Bereich zuletzt lediglich sechs Prozent zum Konzernumsatz von 3,87 Milliarden Schweizer Franken beitrug, blieben die Margen hinter dem hochspezialisierten Segment für Hörgeräte und Cochlea-Implantate zurück. Um bis zum Geschäftsjahr 2030/31 die angestrebte Marke von 6 Milliarden Schweizer Franken Umsatz zu erreichen, bündelt das Management nun seine Ressourcen.

Aktie sucht nach Bodenbildung

An der Börse wird dieser Schritt als notwendige Korrektur wahrgenommen. Die Aktie verzeichnete seit Jahresbeginn ein Minus von rund 16 Prozent und markierte erst vor wenigen Tagen, am 23. März, bei 183,40 Euro ein neues 52-Wochen-Tief. Mit dem aktuellen Kurs von 188,90 Euro unternimmt der Titel einen ersten Stabilisierungsversuch. Anleger bewerten die strategische Bereinigung vorsichtig positiv, während das Marktumfeld durch allgemeinen Preisdruck in der Branche herausfordernd bleibt.

Für die betroffenen 600 Mitarbeiter der Consumer-Sparte steht die Zukunft vorerst unter Vorbehalt, da noch kein Käufer benannt wurde. Ab dem laufenden Geschäftsabschluss 2025/26 wird der Bereich offiziell als „zum Verkauf stehend“ geführt. Entscheidend für die weitere Kursentwicklung wird sein, wie effizient Sonova die künftigen Verkaufserlöse in die Entwicklung neuer medizinischer Audiolösungen reinvestiert.

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