Solana startet an einem kritischen Punkt in das Börsenjahr 2026. Während der Kurs nach einem volatilen Jahresende deutlich unter seinen Höchstständen notiert, braut sich im Hintergrund eine interessante Konstellation zusammen. Fundamentaldaten und technische Indikatoren senden widersprüchliche Signale, wobei eine massive Schieflage bei den Marktpositionierungen für eine baldige, heftige Bewegung sorgen könnte.

Gefahr eines Short Squeeze

Der Fokus der Marktteilnehmer liegt aktuell auf der technischen Verfassung des Coins. Mit einem aktuellen Kurs von 124,43 US-Dollar notiert Solana fast 47 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch vom Oktober. Doch Daten von Ende Dezember deuten auf eine Anomalie hin: Ein massives Ungleichgewicht bei den Liquidationen und eine hohe Anzahl an Leerverkäufen zeigen, dass viele Marktteilnehmer auf fallende Kurse setzen.

Diese negative Stimmung, gepaart mit einem "Extreme Fear"-Sentiment, birgt Zündstoff. Sollte der Widerstand bei 130 US-Dollar fallen, droht ein sogenannter "Short Squeeze". In diesem Szenario müssten Bären ihre Positionen decken, was den Kurs dynamisch nach oben treiben könnte. Ein nachhaltiger Anstieg über 137,65 US-Dollar würde sogar eine Trendwende signalisieren.

Fundamentale Stärke und "Alpenglow"

Im Kontrast zur charttechnischen Schwäche stehen die fundamentalen Daten des Netzwerks. Solana generierte in den letzten zwölf Monaten Einnahmen von rund 1,3 Milliarden US-Dollar und ließ damit viele Konkurrenten hinter sich. Zudem liegen Stablecoins im Wert von etwa 15 Milliarden US-Dollar auf der Blockchain bereit – Kapital, das bei stabilisierender Marktstimmung schnell in das Ökosystem fließen könnte.

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Ein wesentlicher Treiber für das erste Halbjahr 2026 ist das erwartete "Alpenglow"-Upgrade. Diese technische Überarbeitung zielt darauf ab, die Transaktionsgeschwindigkeit drastisch zu erhöhen und die Finalität auf 100 bis 150 Millisekunden zu senken. Damit positioniert sich Solana technisch zunehmend als ernstzunehmende Konkurrenz zu klassischen Zahlungsabwicklern wie Visa.

Institutionelle Investoren bleiben ruhig

Trotz der Unsicherheit bei Privatanlegern zeigen sich institutionelle Investoren unbeeindruckt. In der letzten Woche des Jahres 2025 verzeichneten entsprechende Anlageprodukte Nettozuflüsse von 13 Millionen US-Dollar. Dies deutet darauf hin, dass Vermögensverwalter Solana aufgrund des hohen Durchsatzes und des etablierten DeFi-Ökosystems weiterhin als festen Bestandteil neben Bitcoin und Ethereum betrachten.

Für die kurzfristige Entwicklung ist das Verhalten an der Unterstützungsmarke von 123,35 US-Dollar entscheidend. Gelingt hier die Bodenbildung, stützen die anstehenden Upgrades und die solide Einnahmensituation eine Erholung. Bricht diese Marke jedoch, müssen sich Anleger auf einen weiteren Rücksetzer in Richtung 110 US-Dollar einstellen.

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