Solana: Rekordwachstum im RWA-Sektor
Solana steht aktuell bei rund 144 US-Dollar und verzeichnet eine moderate Tagessteigerung von etwa 2,3 Prozent. Die spannendere Geschichte spielt sich jedoch unter der Oberfläche ab: Der Blockchain-Plattform ist ein bemerkenswerter Durchbruch bei tokenisierten Real-World Assets (RWA) gelungen – während gleichzeitig institutionelle Investoren über ETF-Abflüsse zögern. Ein Widerspruch, der die aktuelle Marktlage prägt.
ETF-Abflüsse bremsen kurzfristig
Am 16. Januar flossen 2,22 Millionen US-Dollar aus Solana-Spot-ETFs ab. Diese Entwicklung steht im Kontrast zu Ethereum-Produkten, die ihren fünftägigen Zufluss-Lauf fortsetzten. Die institutionelle Rotation deutet auf taktische Gewinnmitnahmen hin, während das Kapital vorübergehend in andere Krypto-Assets wandert.
Technisch bleibt die Marke bei 146,93 US-Dollar ein entscheidender Widerstand. Eine bärische Divergenz um 146 US-Dollar limitiert vorerst das Aufwärtspotenzial. Die Unterstützung im Bereich von 140 bis 141 US-Dollar hält jedoch stabil.
1,15 Milliarden Dollar in tokenisierten Assets
Der Total Value Locked (TVL) bei Real-World Assets auf der Solana-Blockchain hat ein Allzeithoch von rund 1,15 Milliarden US-Dollar erreicht – ein monatlicher Anstieg um knapp 18,8 Prozent. Die Zahlen zeigen ein robustes Ökosystem-Wachstum:
- Holder-Basis: 134.656 RWA-Halter, ein Plus von 18,2 Prozent im Monatsvergleich
- Transfervolumen: 1,73 Milliarden US-Dollar innerhalb von 30 Tagen
- Top-Positionen: BlackRock USD Fund (205,3 Mio. USD), PRIME (201,3 Mio. USD) und Ondo U.S. Dollar Yield (175,6 Mio. USD)
Diese On-Chain-Daten bestätigen die These von Danny Nelson (Bitwise Asset Management), wonach die Tokenisierung realer Vermögenswerte der Schlüssel sein könnte, um die Bewertungslücke zu Ethereum zu schließen. Solana hält derzeit etwa 4,5 Prozent des kombinierten Stablecoin- und RWA-Marktes, glänzt aber weiterhin mit überlegenen Volumina bei dezentralen Börsen (DEX).
Technische Roadmap und Netzwerkstabilität
Die Infrastruktur-Zuverlässigkeit hat sich merklich verbessert: Seit dem letzten größeren Konsens-Ausfall am 6. Februar 2025 läuft das Netzwerk ohne signifikante Unterbrechungen – ein Vertrauensgewinn für institutionelle Nutzer.
Für 2026 ist das Alpenglow-Upgrade geplant, das die Transaktionsfinalisierung von aktuell 12,8 Sekunden auf 100 bis 150 Millisekunden reduzieren soll. Mit durchschnittlich 1.000 Transaktionen pro Sekunde im Live-Betrieb und erfolgreichen Tests bei bis zu 100.000 TPS bleibt der Durchsatz-Vorteil Solanas zentrales Verkaufsargument für Hochfrequenzhandel und Zahlungsverkehr.
Ausblick: Warten auf den Katalysator
Die Marktkapitalisierung von rund 81 Milliarden US-Dollar spiegelt eine abwartende Haltung wider. Während das "CLARITY Act 2025" und US-Senatsvorschläge regulatorischen Rückenwind bieten könnten, wird die Bewertung maßgeblich davon abhängen, ob Solana größere Anteile am prognostizierten 2-Billionen-Dollar-Stablecoin-Markt erobern kann. Die Unterstützung bei 140 US-Dollar bleibt vorerst entscheidend – das fundamentale Wachstum muss sich nun in nachhaltigen Kursgewinnen niederschlagen.
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