Solana-Anleger brauchen derzeit starke Nerven, denn die Kryptowährung befindet sich in einem heftigen Tauziehen zwischen Hiobsbotschaften und massiven Kaufsignalen. Während ein Sicherheitsvorfall an einer Börse und stockende ETF-Zuflüsse den Kurs belasten, braut sich im Hintergrund etwas Gewaltiges zusammen. Frische Daten enthüllen eine Milliarden-Bewegung, die das Blatt komplett wenden könnte: Ist der aktuelle Rücksetzer der Startschuss für die nächste Rallye oder eine Falle?

Schockwellen aus Asien & ETF-Dämpfer

Verantwortlich für die aktuelle Nervosität im Markt ist eine Mischung aus Sicherheitsbedenken und institutioneller Zurückhaltung. Ein Sicherheitsvorfall bei der südkoreanischen Börse Upbit, bei dem Solana-Assets im Wert von über 30 Millionen US-Dollar unautorisiert abgehoben wurden, sorgte kurzzeitig für Panikverkäufe und Liquiditätsschocks, besonders im asiatischen Raum.

Zusätzlich erhielt die jüngste Erfolgssträhne einen Dämpfer: Erstmals seit 21 Tagen verzeichneten die Solana-Spot-ETFs wieder Nettoabflüsse. Haupttreiber war hier der Anbieter 21Shares, bei dem Anleger Gelder abzogen. Diese Unterbrechung des Zuflusses drückte auf die Stimmung, da die konstante institutionelle Nachfrage bisher als starker Preistreiber fungierte. Der Kurs spiegelt diese Unsicherheit wider und notiert aktuell bei 140,83 US-Dollar, was einem Rückgang von 1,46 % am Freitag entspricht. Damit handelt der Token deutlich unter seinem 50-Tage-Durchschnitt.

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Die Milliarden-Dollar-Hoffnung

Doch mitten in dieser trüben Stimmung leuchtet ein massives Warnsignal für Bären auf – diesmal jedoch im positiven Sinne. Blockchain-Daten zeigen, dass Circle, der Emittent des Stablecoins USDC, innerhalb von nur 24 Stunden eine Milliarde Dollar an frischem USDC auf der Solana-Blockchain generiert hat.

Warum ist das entscheidend? Historisch betrachtet korrelieren solch große "Mints" von Stablecoins stark mit einer unmittelbar folgenden Kaufkraft im Markt. Diese enorme Liquiditätsspritze – sie macht über 8 Prozent aller neu geschaffenen Coins der letzten sieben Wochen aus – deutet darauf hin, dass sich große Akteure für massive Käufe positionieren. Die Netzwerkeinnahmen, die auf annualisierter Basis auf 2,85 Milliarden US-Dollar gestiegen sind, unterstreichen zudem, dass die fundamentale Nutzung der Blockchain ungebrochen hoch bleibt.

Wall Street nutzt den Rücksetzer

Interessant ist auch die Spaltung unter den großen Vermögensverwaltern. Während einige Gelder abziehen, nutzen andere die Schwäche gnadenlos aus. Bitwise beispielsweise kaufte den jüngsten Rücksetzer ("Dip") aggressiv und fügte seinem ETF Bestände in Millionenhöhe hinzu. Auch Franklin Templeton treibt die Vorbereitungen für einen eigenen Solana-ETF voran, was das langfristige Vertrauen der Wall Street in das Asset bestätigt.

Die Situation gleicht einem "Show me"-Moment: Kann die frisch bereitgestellte Milliarden-Liquidität die Verkaufsdruck durch den Upbit-Vorfall absorbieren? Gelingt es den Bullen, die wichtige Unterstützung zu verteidigen, könnte eine schnelle Trendwende bevorstehen. Sollten jedoch weitere institutionelle Abflüsse folgen, droht ein Test tieferer Zonen.

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