Solana: Institutionen kaufen heimlich!
Während der Solana-Kurs um die 138-Dollar-Marke schwankt und nach dem jüngsten Rücksetzer um rund 2,5 Prozent mit Widerständen kämpft, passiert im Hintergrund etwas Bemerkenswertes: Institutionelle Investoren kaufen massiv zu – und das seit Wochen ohne Unterbrechung. Gleichzeitig könnte eine radikale Governance-Reform die gesamte Angebotsdynamik des Netzwerks auf den Kopf stellen. Steht Solana vor einer Trendwende oder verbirgt sich hinter den Kulissen eine größere Strategie?
Rekord-Kaufserie: 21 Tage ohne Pause
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Solana-ETFs haben 21 Handelstage in Folge Netto-Zuflüsse verzeichnet – insgesamt akkumulierten sie dabei rund 621 Millionen Dollar. Allein am 28. November kaufte der Bitwise Solana ETF (BSOL) innerhalb einer Stunde über 93.000 SOL-Token im Wert von etwa 13 Millionen Dollar. Diese aggressive Akkumulationsphase zeigt: Während Kleinanleger verunsichert sind und der Fear & Greed Index bei mageren 28 Punkten verharrt, nutzen große Asset Manager offenbar die Schwäche für einen gezielten Einstieg.
Die institutionelle Überzeugung scheint sich von der kurzfristigen Volatilität abzukoppeln. Doch nicht alle Signale sind bullish: CoinShares zog jüngst seinen Antrag für einen Solana-Staking-ETF zurück – ein Hinweis darauf, dass regulatorische Hürden in den USA weiterhin hoch bleiben.
Radikal-Vorschlag: Weniger Token, höherer Wert?
Parallel dazu sorgt ein brisanter Governance-Vorschlag für Diskussionen. Die Initiative SIMD-0411 will die jährliche Disinflationsrate von 15 auf 30 Prozent verdoppeln. Das Ziel: Die finale Inflationsrate von 1,5 Prozent soll nicht erst 2032, sondern bereits Anfang 2029 erreicht werden. Das würde die Ausgabe neuer SOL-Token in den kommenden sechs Jahren um rund 22 Millionen Einheiten reduzieren.
Befürworter sprechen von einem kontrollierten „Supply Shock", der Verkaufsdruck verringert und die langfristige Wertentwicklung stützt – ähnlich wie Bitcoins Halvings. Kritiker warnen hingegen vor möglichen Auswirkungen auf die Netzwerksicherheit und Validator-Anreize. Sollte der Vorschlag durchgehen, könnte Solana strukturell knapper werden, genau zu einem Zeitpunkt, an dem institutionelle Nachfrage zunimmt.
Upbit-Hack und On-Chain-Realität
Die Euphorie wird durch einen Sicherheitsvorfall getrübt: Die südkoreanische Krypto-Börse Upbit stoppte Ein- und Auszahlungen, nachdem ungewöhnliche Abflüsse von Solana-basierten Assets im Wert von geschätzten 30 bis 38 Millionen Dollar entdeckt wurden. Zwar handelt es sich nicht um eine Schwachstelle der Solana-Blockchain selbst, doch der Vorfall sorgte vor allem in asiatischen Märkten für temporären Verkaufsdruck.
Gleichzeitig schwächelt die Nutzeraktivität: Die Zahl der täglichen aktiven Adressen ist auf ein 12-Monats-Tief von etwa 3,3 Millionen gesunken – der Memecoin-Hype ist vorerst vorbei. Doch Vorsicht vor voreiligen Schlüssen: Die annualisierte Netzwerk-Revenue liegt weiterhin bei stabilen 2,85 Milliarden Dollar, getrieben durch hochfrequenten DeFi-Handel und Stablecoin-Transaktionen. Das Kerngeschäft läuft also weiter – nur die Retail-Spekulanten haben sich verzogen.
Institutionen gegen Kleinanleger
Solana befindet sich in einer Pattsituation. Technisch kämpft die Kryptowährung mit der Widerstandszone zwischen 140 und 145 Dollar, während die Unterstützung bei 130 Dollar noch hält. Doch unter der Oberfläche deutet vieles auf eine strategische Akkumulationsphase hin: ETFs saugen verfügbare Liquidität ab, ein potenzieller Supply-Schock durch die SIMD-0411-Reform steht im Raum und die fundamentale Netzwerkleistung bleibt robust.
Die entscheidende Frage lautet nun: Wer hat recht – die ängstlichen Retailer oder die kaufenden Institutionen?
Solana: Kaufen oder verkaufen?! Neue Solana-Analyse vom 29. November liefert die Antwort:
Die neusten Solana-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Solana-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 29. November erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Solana: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








