Eine massive Sicherheitslücke bei Südkoreas größter Börse Upbit und gestohlene Millionen hätten Solana eigentlich auf Talfahrt schicken müssen. Doch statt Panik zeigt sich am Markt eine überraschende Widerstandskraft. Während Hacker Assets abzogen, pumpten institutionelle Akteure Milliarden an Liquidität in das Netzwerk – ein Kräftemessen, das die Zukunft des Coins entscheiden könnte.

Millionenraub in Südkorea

Der Schreck sitzt tief: Am 27. November meldete Upbit, die führende Krypto-Börse Südkoreas, einen massiven Sicherheitsbruch. Rund 36 Millionen US-Dollar in Solana-basierten Werten verschwanden, wobei erste Ermittlungsspuren und Parallelen zu früheren Vorfällen auf die berüchtigte nordkoreanische Lazarus-Gruppe hindeuten. Dass die Börse sofort Ein- und Auszahlungen stoppte und zusicherte, die Verluste aus eigener Tasche zu decken, verhinderte einen panischen Ausverkauf. Dennoch sorgt der Vorfall für kurzfristige Verunsicherung im asiatischen Markt, der traditionell sensibel auf Sicherheitsthemen reagiert.

Milliarden-Spritze stützt Kurs

Warum bricht der Kurs angesichts dieser Nachrichten nicht ein? Die Antwort liegt in einer massiven institutionellen Gegenbewegung. Allein in den letzten 24 Stunden hat der Stablecoin-Emittent Circle eine Milliarde USDC auf der Solana-Blockchain neu geschöpft. Dieser enorme Liquiditätsschub – insgesamt über 12 Milliarden seit Mitte Oktober – fungiert als stabilisierendes Fundament für den DeFi-Sektor.

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Gleichzeitig positionieren sich die "Big Player" für die Zukunft: Am 15. Dezember plant die CME Group den Start von Solana-Futures, was institutionellen Anlegern endlich regulierte Absicherungsmöglichkeiten bietet. Auch wenn es bei Solana-ETFs zuletzt Abflüsse bei Anbietern wie 21Shares gab, nutzten Schwergewichte wie Bitwise und Grayscale die Situation, um ihre Bestände weiter aufzustocken.

Fundamentale Stärke trotz Gegenwind

Abseits der Schlagzeilen zeigen die Netzwerkdaten ein gesundes Bild. Entgegen früherer Berichte über aufgeblähte Nutzerzahlen verzeichnet Solana im November solide 17,2 Millionen monatlich aktive Adressen. Zudem diskutieren Entwickler aktuell den Vorschlag "SIMD-0411", der die Neuausgabe von SOL verlangsamen soll. Eine solche Disinflation könnte das Angebot langfristig verknappen und den Preis stützen.

Trotz der jüngsten Turbulenzen hält sich Solana aktuell stabil im Bereich von 140 US-Dollar und verzeichnet auf Wochensicht sogar ein Plus von gut 5 Prozent. Der Markt befindet sich in einer Pattsituation zwischen kurzfristigen Sicherheitsbedenken durch den Upbit-Hack und langfristigem institutionellen Vertrauen. Anleger sollten nun beobachten, ob die Marke von 142 US-Dollar durchbrochen werden kann, sobald der normale Börsenbetrieb in Südkorea wieder anläuft.

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