Solana: Grüne Gewinne!
Solana startet mit einem deutlichen Stimmungsgefälle ins neue Jahr. Während viele Privatanleger nach der heftigen Korrektur Ende 2025 vorsichtig bleiben, bauen große Adressen und institutionelle Investoren ihre Positionen aus. Die Diskrepanz zwischen skeptischer Stimmung und robusten Zuflüssen macht den Coin aktuell besonders interessant.
Marktbild: Beruhigung nach dem Rutsch
Nach einem volatilen Jahresende hat sich Solana zuletzt spürbar beruhigt. Der Kurs liegt derzeit bei 136,76 US‑Dollar und damit klar über den lokalen Tiefs, aber weiterhin deutlich unter dem Hoch des vergangenen Jahres. Damit bleibt der Abstand zum 52‑Wochen-Hoch von 234,62 US‑Dollar groß, was den Korrekturcharakter der aktuellen Phase unterstreicht.
Charttechnisch zeigt sich seit rund zwei Tagen eine enge Seitwärtsbewegung. Die Spanne der letzten Handelstage ist enger geworden, was auf eine Konsolidierung nach dem Abbau überhöhter Long-Positionen Ende Dezember hindeutet. Viele gehebelte Wetten wurden aus dem Markt gedrückt, das Orderbuch wirkt aufgeräumter, und die zuletzt etwas niedrigere Volatilität passt zu diesem Bild.
Der aktuelle Kurs liegt knapp über dem 50‑Tage-Durchschnitt von 131,29 US‑Dollar. Das spricht für eine vorsichtige Stabilisierung, aber noch nicht für einen klar etablierten Aufwärtstrend.
On-Chain-Daten: Große Adressen werden aktiv
Auffällig sind vor allem die Bewegungen auf der Blockchain. Mehrere Analysedienste melden, dass Wallets mit Beständen zwischen 10.000 und 100.000 SOL in der ersten Januarwoche per Saldo Käufer waren. Diese Adressen gelten als typische Vehikel für größere und professionellere Marktteilnehmer.
In den Daten zeigen sich drei zentrale Punkte:
- Zunahme großer Kauftransaktionen: Wiederholte Käufe über 10 SOL aus vermögenden Wallets deuten auf systematische Positionsaufbauten hin, statt auf kurzfristige Spekulation.
- Verluste bei Kurzfristigen: Kurzfristige Holder realisieren aktuell überwiegend Verluste. Historisch traten solche Phasen oft in der Nähe lokaler Tiefpunkte auf, wenn verunsicherte Kleinanleger verkaufen und Coins an langfristig orientierte Investoren übergehen.
- Staking-Effekt: Rund 12,5 Millionen SOL – knapp 3 % des Angebots – wurden in den vergangenen Wochen zusätzlich gestakt. Dadurch verringert sich das frei handelbare Angebot, was in Schwächephasen den Verkaufsdruck dämpfen kann.
Diese Kombination aus verlustgeprägten Kleinanlegern und zufließender Liquidität von größeren Adressen stützt die These einer allmählichen Umverteilung hin zu „stärkeren Händen“.
Institutionelle Ströme und Ökosystem
Neben On-Chain-Daten rückt der Zufluss aus dem traditionellen Finanzsektor in den Vordergrund. Für den Jahresauftakt sind drei Faktoren entscheidend.
ETF-Zuflüsse stützen den Kurs
Spot-Solana-ETFs verzeichnen kumulierte Zuflüsse von fast 750 Millionen US‑Dollar. Bemerkenswert: Auch während der jüngsten Kursschwäche blieben die Nettozuflüsse positiv. Institutionelle Anleger nutzen die niedrigeren Kurse also offenbar, um langfristige Engagements aufzubauen.
Diese stetigen Käufe wirken wie ein Puffer. Sie nehmen Verkaufsdruck aus dem Markt und tragen dazu bei, dass nach dem Dezemberrutsch bislang keine tieferen Rückschläge eingesetzt haben.
Netzwerk-Upgrade „Alpenglow“
Auf technischer Ebene arbeitet das Solana-Team am Upgrade „Alpenglow“. Ziel ist es, die Finalitätszeit auf etwa 150 Millisekunden zu reduzieren. Das würde Solanas Position als Infrastruktur für Anwendungen mit hohen Transaktionsfrequenzen weiter stärken – etwa im Hochfrequenzhandel oder im Bereich dezentraler physischer Infrastrukturnetze (DePIN).
Solche Verbesserungen sind für den Kurs nicht sofort sichtbar, legen aber die Grundlage dafür, dass Protokolle und Unternehmen das Netzwerk auch bei wachsendem Volumen einsetzen können.
DeFi-Wachstum und Stablecoins
Das DeFi-Ökosystem auf Solana zeigt sich trotz der Preisschwankungen robust. Das Volumen der auf der Chain zirkulierenden Stablecoins liegt inzwischen über 17 Milliarden US‑Dollar. Diese Liquidität ist ein zentraler Baustein für effiziente Kreditmärkte, DEX-Handel und andere Finanzanwendungen auf der Blockchain.
Zudem gewinnen tokenisierte Realwelt-Assets an Bedeutung. Große Namen wie Visa und BlackRock bauen ihre Pilotprogramme im Solana-Umfeld aus und testen hier konkrete Anwendungsfälle. Das signalisiert, dass die Plattform über reine Spekulation hinaus im institutionellen Bereich getestet und genutzt wird.
Regulierung und Stimmungslage
Eine weitere Rückenstütze kommt von der politischen Seite. Die neue US-Regierung sendet Signale, die als freundlicher gegenüber digitalen Assets interpretiert werden. Für Solana bedeutet das: Der regulatorische Druck, der in den vergangenen Jahren immer wieder auf dem Markt lastete, lässt nach. Diese klarere Lage erleichtert es Treasury-Abteilungen und Fonds, Kapital im Ökosystem zu binden.
Gleichzeitig ist die Stimmung unter Privatanlegern zurückhaltend. Spezifische Stimmungsindikatoren für die Solana-Community bewegen sich im Bereich „Angst“. Aus konträrer Perspektive passt das erstaunlich gut zu den beobachteten Zuflüssen von größeren Adressen: Während viele Kleinanleger noch zögern, bauen institutionelle Investoren ihre Positionen schrittweise aus.
Fazit: Fundamentale Basis für den nächsten Schritt
Zum Wochenstart steht Solana an einem Punkt, an dem Kursbild und Fundamentaldaten auseinanderlaufen. Der Preis hat sich zwar vom Tief gelöst, bleibt aber weit unter früheren Spitzen. Gleichzeitig sprechen ETF-Zuflüsse, zunehmendes Staking, wachsende Stablecoin-Liquidität und das geplante „Alpenglow“-Upgrade für ein Netzwerk, das sich strukturell weiterentwickelt. Ob daraus in den kommenden Wochen ein neuer Aufwärtsschub entsteht, wird maßgeblich davon abhängen, ob die aktuellen institutionellen Käufe anhalten und sich die fragile Privatanlegerstimmung allmählich aufhellt.
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