Solana zeigt Anfang März wieder Leben – aber nicht, weil plötzlich alle wieder „kaufen wollen“. Treiber der schnellen Erholung waren vor allem Zwangskäufe am Derivatemarkt und anhaltende ETF-Zuflüsse. Gleichzeitig bleibt der Druck aus dem eigenen Ökosystem spürbar: On-Chain-Daten deuten weiter auf Verkaufsbereitschaft hin.

Short-Squeeze statt Kaufwelle

Der jüngste Kursschub wurde laut Daten zu Liquidationen vor allem durch das Eindecken von Short-Positionen befeuert. Als der Kurs nach oben drehte, mussten viele Bären ihre Wetten schließen – ein klassischer Beschleuniger für schnelle Intraday-Bewegungen.

Über die letzten 24 Stunden dominierte dabei klar die Short-Seite: Shorts wurden deutlich stärker liquidiert als Longs. Das spricht dafür, dass der Anstieg weniger aus „organischer“ Nachfrage entstand, sondern aus einem Kaskadeneffekt durch erzwungene Positionsschließungen, nachdem wichtige Marken überwunden wurden.

Passend dazu: Heute liegt Solana bei 90,96 US-Dollar und damit rund 4,3% im Plus.

ETF-Zuflüsse geben Halt – doch On-Chain-Verkäufe überwiegen

Bemerkenswert bleibt der institutionelle Rückenwind über Spot-ETF-Produkte. Während es im Februar insgesamt eher abwärts ging, verzeichneten Solana-ETFs laut Bericht durchgehend positive wöchentliche Zuflüsse. In der Woche bis zum 26. Februar stiegen die Zuflüsse auf 43,13 Mio. US-Dollar – der höchste Wert des Monats. Insgesamt sollen Solana-ETF-Vermögen inzwischen über 1 Mrd. US-Dollar liegen; zudem hat Morgan Stanley einen Solana-Trust beantragt.

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Trotzdem: Der Artikel macht klar, dass diese Nachfrage die breitere Schwäche nicht stoppen konnte. Solana verlor im Februar insgesamt 17% – obwohl ETF-Käufe weitgehend konstant blieben. Der Knackpunkt ist das Übergewicht des Angebots aus dem Netzwerk selbst.

Memecoin-Kater und schwächere Aktivität

Die strukturelle Bremse kommt aus dem On-Chain-Umfeld: Nach dem Einbruch im Memecoin-Segment sackten wichtige Aktivitätskennzahlen deutlich ab. Besonders auffällig ist der Rückgang der DEX-Volumina innerhalb weniger Wochen von 118,2 Mrd. auf 44,5 Mrd. US-Dollar (Woche bis 23. Februar) – ein Minus von 62%. Einzelne Plattformen traf es noch härter.

Parallel stiegen die Nettozuflüsse auf Börsen stark an. Wenn mehr Tokens zurück auf Handelsplätze wandern, erhöht das typischerweise das Potenzial für Verkaufsdruck. Auch bei langfristig orientierten Wallets zeigt der Trend nach unten: Die Netto-Positionsveränderung der „Hodler“ brach bis zum 26. Februar massiv ein, was auf deutlich weniger Akkumulation hindeutet.

Alpenglow & Infrastruktur: Der nächste mögliche Impuls

Was könnte die Story drehen? Im Artikel steht vor allem ein technischer Faktor im Fokus: das geplante „Alpenglow“-Upgrade, eine große Überarbeitung des Konsensmechanismus mit Ziel „Sub-Sekunden-Finalität“. Der Mainnet-Rollout wird für Q1 2026 angepeilt; Details könnten im März folgen. Die Stoßrichtung ist klar: weg vom Image als reine Memecoin-Spielwiese, hin zu belastbarer Infrastruktur für institutionelle Nutzung.

Daneben werden weitere Bausteine genannt: Firedancer als zusätzlicher Client (mit sehr hohen Testdurchsätzen), neue institutionelle Lösungen rund um Staking/Collateral (Anchorage/Kamino) sowie geplante Stablecoin- und Tokenisierungsinitiativen. Western Union plant laut Bericht für H1 2026 eine dollar-gebundene Stablecoin (USDPT) auf Solana; außerdem sollen RWAs auf Solana über 1 Mrd. US-Dollar TVL erreicht haben, während die Stablecoin-Supply auf ein Rekordniveau von 15,3 Mrd. US-Dollar gestiegen sei.

Der Punkt ist: Diese Themen sind potenzielle Katalysatoren – sie lösen aber kurzfristig nicht automatisch das Problem schwächerer DEX-Aktivität und erhöhter Token-Zuflüsse an Börsen.

Zum nächsten Prüfstein könnte der März werden: Wenn rund um Alpenglow konkrete Details und ein belastbarer Zeitplan kommen, hätte Solana zumindest einen fundamentalen Hebel, um die Debatte wieder stärker auf Infrastruktur und institutionelle Nutzung zu lenken.

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