Solana steht technisch und fundamental an einem Scheideweg. Während der Kurs hartnäckig den wichtigen Widerstandsbereich bei 145 US-Dollar testet, liefern Rekord-Einnahmen im Netzwerk und ein überraschender Gesetzesentwurf aus den USA starke Argumente für eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung. Die Kombination aus realer Netzwerknutzung und potenzieller regulatorischer Gleichstellung mit Bitcoin könnte die Weichen neu stellen.

Fundamentaldaten stützen den Kurs

Aktuell notiert Solana bei rund 144,84 US-Dollar und damit in direkter Schlagdistanz zur kritischen Hürde zwischen 145 und 150 US-Dollar. Doch anders als bei reinen Spekulationsblasen wird dieser Kursanstieg durch handfeste Daten untermauert: Solana hat die Spitzenposition bei den wöchentlichen Netzwerkeinnahmen zurückerobert und lässt damit Konkurrenten wie Ethereum und Tron hinter sich.

Diese Entwicklung ist für Anleger deshalb so relevant, weil sie eine echte, organische Nachfrage nach Blockchainspeicherkapazität und Transaktionen signalisiert. Analysten werten die Synchronizität zwischen der technischen Chartformation – die Bildung höherer Tiefststände bei gleichzeitiger Deckelung durch den Widerstand – und der fundamentalen Ertragsstärke als Zeichen für einen bevorstehenden Ausbruch. Ein nachhaltiger Sprung über die 145-Dollar-Marke würde den Weg in Richtung 165 bis 170 US-Dollar freimachen.

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"Clarity Act": Ein regulatorischer Meilenstein?

Für zusätzliche Fantasie sorgt ein Entwurf des "Clarity Act" aus dem Bankenausschuss des US-Senats. Das Papier sieht vor, Kryptowährungen wie Solana, die bereits in börsengehandelten Produkten (ETPs) enthalten sind, regulatorisch als "non-ancillary assets" einzustufen. Im Klartext: Solana würde rechtlich denselben Status wie Bitcoin und Ethereum erhalten und wäre damit explizit keine Wertpapier-Klassifizierung (Security).

Sollte dieser Entwurf Realität werden, hätte das weitreichende Folgen für institutionelle Investoren. Die Compliance-Hürden für den Einstieg in SOL würden massiv sinken. Dass das Interesse der großen Geldgeber vorhanden ist, zeigen die aktuellen Daten: Die Spot-ETFs verzeichneten Zuflüsse von über 10 Millionen US-Dollar, und Morgan Stanley hat bereits einen Antrag für einen eigenen Solana-ETF eingereicht.

Liquidität auf Rekordniveau

Ein weiterer Indikator für das wachsende Vertrauen ist die Liquidität im System. Die Marktkapitalisierung der Stablecoins auf der Solana-Blockchain hat mit knapp 15 Milliarden US-Dollar ein neues Allzeithoch erreicht. Ein Großteil davon entfällt auf USDC. Steigende Stablecoin-Bestände gelten oft als Vorbote für höhere Kurse, da dieses Kapital "an der Seitenlinie" bereitliegt, um in Protokolle oder den Token selbst zu fließen.

Der Donnerstag, 16. Januar 2026, wird nun zum entscheidenden Termin. An diesem Tag soll der Bankenausschuss über den Gesetzesentwurf beraten. Positive Signale aus Washington könnten zusammen mit dem Durchbrechen der 145-Dollar-Marke das nötige Momentum für die nächste Marktphase liefern.

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