Solana startet verhalten in das Jahr 2026 und stellt Anleger vor ein Rätsel. Während das Netzwerk bei der realen Nutzung und der Einbindung von Vermögenswerten neue Rekorde feiert, spiegelt sich dieser fundamentale Fortschritt keineswegs im Kurs wider. Belastet durch juristischen Gegenwind und technische Hürden steht nun die entscheidende Frage im Raum: Kann die Kryptowährung die wichtige Unterstützungszone verteidigen oder droht eine tiefere Korrektur?

Diskrepanz zwischen Nutzung und Kurs

Der Blick auf die nackten Zahlen offenbart eine deutliche Kluft zwischen Preisentwicklung und Netzwerkaktivität. Mit einem aktuellen Kurs von 126,73 USD notiert Solana rund 46 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch. Doch "unter der Haube" wächst das Ökosystem dynamisch. Besonders der Bereich der Real-World Assets (RWA) – also tokenisierte reale Vermögenswerte wie Staatsanleihen – erreichte kürzlich ein neues Allzeithoch von rund 873 Millionen US-Dollar. Diese Entwicklung unterstreicht, dass die Blockchain trotz der Preisschwäche zunehmend als Infrastruktur für das traditionelle Finanzwesen genutzt wird.

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Juristischer Gegenwind und technische Marken

Verantwortlich für die aktuelle Zurückhaltung der Investoren ist primär die unsichere Rechtslage. Ein US-Bundesgericht hat die Ausweitung einer Sammelklage gegen Solana Labs und die Solana Foundation zugelassen. Die Vorwürfe drehen sich unter anderem um unfaire Token-Verteilung und Marktmanipulation auf Launch-Plattformen. Dieser rechtliche Schwebezustand wirkt wie ein Bremsklotz auf die Stimmung.

Aus charttechnischer Sicht ist die Lage angespannt. Analysten definieren die Marke von 115 USD als kritische Unterstützung. Sollte dieser Boden nicht halten, wäre der Weg in den zweistelligen Bereich offen. Umgekehrt gilt der Widerstand bei 137 USD als die Hürde, die für eine Trendwende nachhaltig überwunden werden muss.

Großanleger nutzen die Schwäche

Trotz der gemischten Stimmung bei Privatanlegern zeigt die Analyse der Wallets, dass sogenannte "Whales" – Investoren mit großen Beständen – die Konsolidierung zur Akkumulation nutzen. Dies deutet auf institutionelles Vertrauen in die langfristige Strategie hin, insbesondere im Hinblick auf geplante Upgrades wie den "Firedancer"-Validator, der die Netzwerkleistung massiv steigern soll. Zudem hat sich der Derivatemarkt deutlich abgekühlt; das gesunkene Open Interest signalisiert einen Abbau spekulativer Übertreibungen, was oft eine gesündere Basis für künftige Kursbewegungen bildet.

Das erste Quartal 2026 wird zur Bewährungsprobe für Solana. Entscheidend für die weitere Kursentwicklung ist nun, ob die fundamentalen Fortschritte im Infrastrukturbereich und die starke Entwickleraktivität das juristische Störfeuer in den Hintergrund drängen können. Solange der Kurs jedoch unter dem Widerstand von 137 USD verharrt, bleiben die Risiken für weitere Abgaben dominant.

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