SMI: Rekordhoch erreicht
Der Schweizer Leitindex kletterte am Donnerstag im frühen Handel auf ein neues Allzeithoch. Dabei profitierten die Anleger von einer unerwarteten Erholung der Pharmawerte, während die US-Arbeitsmarktdaten vom Vortag weiterhin für Gesprächsstoff sorgen.
Am Mittwoch hatte der SMI bereits mit einem Plus von 0,31 Prozent auf 13.559,84 Punkte geschlossen – nur knapp unter dem Tageshoch von 13.569,64 Zählern. Nach einem schwachen Start, bei dem der Index bis auf 13.459,63 Punkte gefallen war, drehte das Barometer am Nachmittag ins Plus. Die US-Jobdaten zeigten 130.000 neue Stellen im Januar, doch Marktteilnehmer bewerteten die Zahlen differenziert.
Pharmaschwergewichte als Kurstreiber
Die starke Performance verdankte der SMI vor allem den Blue Chips aus der Gesundheitsbranche. Novartis legte 1,75 Prozent zu, Roche Holding gewann 1,65 Prozent. Auch Swisscom kletterte kräftig um nahezu 3 Prozent. Lindt & Sprüngli verzeichnete ein Plus von 2,4 Prozent, während VAT Group 2,1 Prozent zulegte.
Vom breiten Markt profitierten zudem ABB mit einem Anstieg von 1,3 Prozent sowie kleinere Gewinne bei Logitech International, Swiss Re, Galderma Group und Sandoz Group zwischen 0,5 und 1 Prozent.
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Schindler bricht massiv ein
Auf der Verliererseite dominierte Schindler Holding mit einem dramatischen Absturz von über 10 Prozent. Der Lift- und Rolltreppenhersteller enttäuschte mit seinem Ausblick für 2026 und erwartet nur noch ein Umsatzwachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Bereich in lokalen Währungen.
Ebenfalls deutlich unter Druck gerieten SGS, Partners Group und Julius Baer mit Verlusten zwischen 3,1 und 3,8 Prozent. UBS Group büßte 2,8 Prozent ein, während Sonova 2,25 Prozent verlor. Lonza Group, Straumann Holding, Alcon, Helvetia Baloise Holding und Givaudan schlossen ebenfalls merklich schwächer.
Die Vorgaben aus Übersee bleiben wenig richtungsweisend. Der breite Schweizer Markt tendierte am Mittwoch trotz des SMI-Gewinns leicht rückläufig. Händler verweisen auf die uneinheitliche Interpretation der US-Arbeitsmarktdaten, die zunächst Optimismus ausgelöst, dann aber wieder Zweifel geweckt hatten.
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