SK Hynix Aktie: Nvidia-Coup
SK Hynix hat einen der begehrtesten Lieferverträge der Halbleiterindustrie an Land gezogen. Der koreanische Chiphersteller wird bevorzugter HBM4-Lieferant für Nvidias kommende Vera-Rubin-Plattform – und erhält dabei rund 70 Prozent der Gesamtallokation. Micron Technology bleibt außen vor.
Exklusiver Zugang zur KI-Speicherspitze
Nvidia hat Samsung und SK Hynix als alleinige HBM4-Zulieferer für den Vera-Rubin-Beschleuniger bestätigt, wie die Korea Economic Daily unter Berufung auf Branchenquellen berichtete. Das Flaggschiff-System integriert acht HBM4-Stapel je GPU mit insgesamt 288 GB Speicher; der vollständige Vera-Rubin-Superchip kombiniert zwei GPUs zu 576 GB. Die offizielle Vorstellung ist für die GTC-Entwicklerkonferenz am 16. März geplant.
Micron scheiterte nach Angaben von Branchenanalysten an den Anforderungen in Bezug auf Übertragungsgeschwindigkeit, Chip-Design und Wärmemanagement. Der US-Hersteller soll stattdessen für die Mittelklasse-Variante Rubin CPX zum Zug kommen.
SK Hynix arbeitet derzeit an der Optimierung seiner 11-Gbps-HBM4-Variante und plant den Start der Vollproduktion noch in diesem Monat. Samsung hatte die Nvidia-Qualifikationstests für beide HBM4-Geschwindigkeitsstufen bereits im Februar bestanden und erste Lieferungen aufgenommen. Zusätzlich investiert SK Hynix mehr als 20 Billionen Won in das neue Werk M15X, dessen ersten Reinraum das Unternehmen im Mai 2026 fertigstellen und in Betrieb nehmen will.
Supersyklus mit Fragezeichen am Horizont
Das Umfeld begünstigt SK Hynix: Die gesamte Produktionskapazität für 2026 ist bereits verkauft. Großen US-Technologiekonzernen stellen in diesem Jahr kollektiv rund 650 Milliarden Dollar für KI-Infrastruktur bereit. Die Bank of America prognostiziert für den globalen DRAM-Markt ein Umsatzwachstum von 51 Prozent gegenüber dem Vorjahr und bewertet 2026 als „Supersyklus vergleichbar mit dem Boom der 1990er-Jahre". Den HBM-Markt schätzt die Bank für dieses Jahr auf 54,6 Milliarden Dollar – ein Zuwachs von 58 Prozent.
Dennoch warnen einige Analysten, dass HBM-Preise nach 2026 unter Druck geraten könnten, sobald Wettbewerb und Kapazitäten weiter zunehmen. SK-Group-Vorsitzender Chey Tae-won bezeichnete Hochbandbreitenspeicher im Februar auf einer Konferenz in Washington zwar als „Monster-Chip mit enormen Gewinnen", dämpfte aber zugleich die Erwartungen an die Dauerhaftigkeit des Booms.
Die SK-Hynix-Aktie legte heute um rund 12 Prozent zu und notierte damit deutlich über ihrem 50-Tage-Durchschnitt – ein direktes Echo auf die Meldung zum Nvidia-Vertrag sowie auf eine allgemeine Risikobereitschaft an den Märkten nach Äußerungen von US-Präsident Trump zur Lage im Nahen Osten. Mit der formellen Vera-Rubin-Präsentation am 16. März dürfte das Thema HBM4-Marktführerschaft unmittelbar im Fokus bleiben.
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