Der Silberpreis bekommt nach seiner Januar-Rallye plötzlich Gegenwind – und zwar kräftig. Ausgerechnet die US-Geldpolitik kippt die Stimmung, weil Anleger mit weniger „billigem Geld“ rechnen. Doch was hat die Notenbank-Personalie damit zu tun?

Warum Silber so stark fällt

Im Zentrum steht die Sorge vor einer strafferen US-Geldpolitik. Auslöser dafür ist die Nominierung von Kevin Warsh als möglicher Nachfolger von US-Notenbankchef Jerome Powell. Warsh gilt als Vertreter einer strengeren Zinspolitik. Das schiebt den US-Dollar an – und erhöht zugleich den Gegenwind für Edelmetalle.

Der Mechanismus ist bekannt: Silber wirft keine Zinsen ab. Steigen Zinsen (oder steigen nur die Erwartungen daran), wird das Halten von zinslosen Assets im Vergleich weniger attraktiv. Genau diese Verschiebung der Erwartungen hat zuletzt Verkaufsdruck ausgelöst.

Gewinnmitnahmen nach Überhitzung

Der Absturz kommt nicht aus dem Nichts. Nach einer extrem starken Rallye im Januar – der Preis legte laut Quelltext fast 70% zu und markierte ein Allzeithoch – war der Markt technisch überhitzt. Nach dem Rekordniveau setzten aggressive Gewinnmitnahmen ein, die den Abwärtsdruck verstärkten.

Passend dazu spiegeln die bereitgestellten Marktdaten eine hohe Nervosität:
- 7 Tage: -23,52% auf 79,29 USD
- Abstand zum 52-Wochen-Hoch: -32,17%
- Volatilität (30 Tage, annualisiert): 98,21%

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Diese Termine könnten jetzt den Ton angeben

In dieser Woche dürften vor allem US-Daten neue Impulse liefern. Am Montag steht der ISM-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe an. Das ist relevant, weil die Industrie ein wichtiger Silber-Abnehmer ist.

Der wichtigste Termin folgt am Freitag mit dem US-Arbeitsmarktbericht (Non-Farm Payrolls). Starke Daten könnten den Dollar weiter stützen und den Druck auf Silber hochhalten. Schwächere Zahlen würden dagegen die Erwartungen an eine lockerere Geldpolitik wieder anfachen.

Zusätzlich richtet sich der Blick nach Indien: Im Zuge der Vorstellung des Unionshaushalts könnten Entscheidungen zu Einfuhrzöllen auf Edelmetalle fallen – ein potenzieller Hebel für die physische Nachfrage.

Unterm Strich hängt in den nächsten Tagen viel daran, ob US-Daten die „höher für länger“-Zinserwartung weiter untermauern – oder ob genau hier die nächste Gegenbewegung ihren Startpunkt findet.

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