Nach dem brutalen Absturz Anfang Februar kehrt die Angst an die Märkte zurück – und damit die Käufer in das Edelmetall. Während geopolitische Spannungen und Zoll-Chaos den Preis massiv antreiben, bleibt die entscheidende Frage: Ist das die nachhaltige Wende oder nur eine Zwischenerholung in einem Markt, der zunehmend einem Glücksspiel gleicht?

Die Flucht in sichere Häfen dominierte den Wochenausklang. Mit einem massiven Kurssprung von 7,81 Prozent auf 84,57 US-Dollar reagierte Silber heftig auf die Verschärfung des Konflikts zwischen den USA und dem Iran. Hinzu kommt die Unsicherheit über die US-Handelspolitik: Nach einem Urteil des Supreme Courts gegen bestehende Zölle plant die US-Regierung nun umgehend neue Abgaben per Dekret. Diese politische Gemengelage, gepaart mit enttäuschenden US-BIP-Daten von nur 1,4 Prozent im vierten Quartal, befeuert die Nachfrage nach physischen Assets.

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Extreme Volatilität hält an

Die jüngste Bewegung unterstreicht den nervösen Charakter des aktuellen Marktumfelds. Erst am 28. Januar 2026 markierte das Edelmetall bei 116,89 US-Dollar ein 52-Wochen-Hoch, bevor es in den Folgewochen fast die Hälfte an Wert einbüßte und zeitweise unter 70 Dollar fiel. Ross Norman von Metals Daily vergleicht die aktuellen Bedingungen angesichts dieser Ausschläge eher mit einem Casino als mit einem geordneten Handelsplatz. Auch die Analysten der Saxo Bank warnen vorerst weiter vor gewaltigen Bewegungen in beide Richtungen.

Fundamentales Defizit trifft Sparzwang

Hinter den wilden Kursschwankungen bleibt die fundamentale Lage angespannt. Der Markt verzeichnet Analysten zufolge das sechste Jahr in Folge ein strukturelles Angebotsdefizit. Allerdings reagiert die Industrie zunehmend auf die hohen Kosten. Da Silber mittlerweile geschätzte 17 bis 29 Prozent der Kosten eines Solarmoduls ausmacht, forcieren Photovoltaik-Hersteller ihre Bemühungen, den Materialeinsatz pro Zelle drastisch zu reduzieren.

J.P. Morgan prognostiziert für das Gesamtjahr 2026 einen Durchschnittspreis von 81 US-Dollar. Angesichts des aktuellen Niveaus knapp darüber und der anhaltenden geopolitischen Risiken deutet dies auf eine weiterhin turbulente Preisfindung ohne klare Richtungssicherheit hin.

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