Silber Preis: Erfreuliche Verbesserungen!
Kriegsangst im Nahen Osten und ein überraschendes Inflations-Comeback in den USA bilden derzeit eine explosive Mischung an den Finanzmärkten. Während die geopolitische Lage zusehends außer Kontrolle gerät, flüchten Anleger panikartig in sichere Häfen. Startet das Edelmetall nach dem jüngsten Absturz nun den nächsten großen Angriff auf die Rekordhochs?
Doppelte Angst treibt den Preis
Der Silberpreis reagiert am heutigen Freitag heftig auf die Nachrichtenlage und schießt um 6,05 Prozent auf 93,61 US-Dollar pro Feinunze nach oben. Zeitweise wurde sogar die Marke von 94 US-Dollar durchbrochen. Haupttreiber ist die Furcht vor einer direkten militärischen Eskalation im Nahen Osten. Berichte über abgezogenes US-Botschaftspersonal aus Israel und gescheiterte Atomgespräche in Genf sorgen für massive Verunsicherung.
Parallel dazu befeuern neue Daten aus den USA die Sorge vor einer zweiten Inflationswelle. Die Erzeugerpreise (EPI) fielen deutlich höher aus als erwartet. Marktbeobachter sehen zudem in den von US-Präsident Donald Trump angekündigten Zöllen von zehn Prozent einen weiteren Preistreiber, da Unternehmen diese Kosten voraussichtlich an die Verbraucher weitergeben werden. Diese Kombination macht Silber als klassischen Inflationsschutz und Krisenwährung extrem attraktiv.
Extreme Volatilität und strukturelles Defizit
Der heutige Kurssprung ist Teil einer beispiellosen Achterbahnfahrt. Erst Ende Januar 2026 notierte Silber auf einem Allzeithoch von über 121 US-Dollar, nur um bis Anfang Februar auf rund 64 US-Dollar abzustürzen – eine Halbierung des Wertes in kürzester Zeit.
Trotz dieser Schwankungen bleibt das fundamentale Bild für Silberanleger spannend. Seit 2021 besteht ein strukturelles Angebotsdefizit am Markt. Die industrielle Nachfrage, getrieben durch Solarenergie, Elektromobilität und den KI-Sektor, hält das physische Bedürfnis nach dem Metall konstant hoch. Dies stützt auch die Minenbetreiber: Unternehmen wie Endeavour Silver konnten dank hoher Durchschnittspreise ihren Umsatz im vergangenen Jahr mehr als verdoppeln.
Die aktuelle Situation zeigt, dass der Silbermarkt weiterhin von extremer Nervosität geprägt ist. Solange die geopolitischen Spannungen anhalten und die Inflation nicht unter Kontrolle ist, dürfte der Preisdruck nach oben bestehen bleiben, wobei die hohe Volatilität für Anleger ein ständiger Begleiter bleibt.
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