Die Eskalation in der Straße von Hormus rüttelt die Rohstoffmärkte wach. Während der Ölpreis der Sorte Brent über die Marke von 110 US-Dollar schießt, profitiert auch Silber von der Flucht in sichere Häfen. Das Edelmetall verzeichnete am Freitag Zuwächse von bis zu 2,5 Prozent auf rund 69,80 US-Dollar und löste sich damit von den Rückgängen der Vortage.

Geopolitik schlägt Zinsumfeld

Auslöser der Gegenbewegung sind die jüngsten Schifffahrtsrestriktionen der Iranischen Revolutionsgarde. Da Schiffe mit Ziel USA oder Israel an der Durchfahrt durch die strategisch wichtige Meerenge gehindert werden, wachsen die Sorgen vor globalen Lieferunterbrechungen. Diese geopolitische Anspannung überlagert derzeit die eigentlich belastenden makroökonomischen Faktoren.

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Obwohl der US-Dollar-Index stark um die Marke von 100,16 notiert und zehnjährige US-Staatsanleihen hohe Renditen von bis zu 4,46 Prozent abwerfen, greifen Anleger verstärkt zu physischen Sachwerten. Die Edelmetallmärkte reagieren damit zeitverzögert auf die kriegerischen Auseinandersetzungen, nachdem zunächst Liquiditätsengpässe das Handelsgeschehen dominiert hatten.

Zentralbanken und Industrie stützen

Abseits der aktuellen Krisenmeldungen sorgt die physische Nachfrage für ein solides Fundament. Zentralbanken aus Ländern wie Indonesien und Malaysia stocken ihre Edelmetallbestände gezielt auf. Gleichzeitig bleibt der industrielle Bedarf robust, was auf ein anhaltendes strukturelles Defizit am Silbermarkt trifft. Auf der Angebotsseite gibt es zwar leichte Entspannungssignale – so plant etwa das Bergbauunternehmen Sierra Madre bis Mitte 2026 eine Ausweitung seiner Minenkapazitäten in Mexiko –, doch dies ändert kurzfristig wenig an der knappen physischen Verfügbarkeit.

Charttechnisch testet Silber nach dem massiven Rückschlag vom Januar-Rekordhoch bei knapp 122 US-Dollar nun eine entscheidende Zone. Die aktuelle Erholung deutet auf eine erfolgreiche Bodenbildung im Bereich der Unterstützung zwischen 68 und 69 US-Dollar hin. Setzt sich das Kaufinteresse fort und zieht der Goldpreis weiter in Richtung der Marke von 4.500 US-Dollar, rückt für Silber der nächste Widerstand bei 71 US-Dollar in den Fokus.

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