Nach einem volatilen März mit deutlichen Verlusten formiert sich beim weißen Edelmetall zunehmend Widerstand gegen weitere Preisrückgänge. Während die Zinspolitik der US-Notenbank Finanzinvestoren verunsichert, entpuppt sich der physische Hunger der Industrie als robustes Sicherheitsnetz für den Markt.

Angebotsdefizit bremst den Abverkauf

Der Silberpreis hat turbulente Wochen hinter sich. Innerhalb der letzten 30 Tage büßte der Rohstoff 22,33 Prozent seines Wertes ein und entfernte sich damit massiv von seinem Ende Januar markierten 52-Wochen-Hoch bei 116,89 US-Dollar. Zuletzt pendelte sich der Kurs zum Wochenschluss bei 69,80 US-Dollar ein. Verantwortlich für diese Stabilisierung ist neben einem schwächeren US-Dollar vor allem die wiedererwachte Nachfrage nach sicheren Häfen angesichts geopolitischer Spannungen.

Gleichzeitig wirken die fundamentalen Rahmendaten wie ein Puffer gegen tiefere Kurseinbrüche. Branchenexperten gehen davon aus, dass der Silbermarkt 2026 das sechste Jahr in Folge ein Angebotsdefizit verzeichnen wird. Sektoren wie die Photovoltaik und die Produktion von Elektrofahrzeugen verschlingen stetig wachsende Mengen, die das globale Minenangebot übersteigen. Dieser physische Bedarf verhinderte zuletzt ein Abrutschen unter die psychologisch wichtige Unterstützungszone von 65 US-Dollar.

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Saisonaler Rückenwind aus Asien

Neben der Industrie sorgt auch der asiatische Raum für Entlastung. Insbesondere in Indien treibt die bevorstehende Hochzeitssaison im April den physischen Bedarf traditionell in die Höhe. Diese saisonale Stärke hilft dabei, die negativen Effekte der hohen US-Anleiherenditen zu kompensieren, die als Konkurrenz zu unverzinsten Edelmetallen normalerweise stark auf dem Kurs lasten.

Gelingt dem Silberpreis in den kommenden Tagen ein nachhaltiger Ausbruch über die Hürde von 70 US-Dollar, rückt aus technischer Sicht die nächste Widerstandszone bei 72 US-Dollar in den Fokus. Das anhaltende strukturelle Defizit und die konkreten asiatischen Käufe im April bieten dem Rohstoff dabei ein solides Fundament gegen erneute massive Verkaufswellen.

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