Kraken Robotics Aktie: Leerverkäufer rüsten auf
Die geplante Mega-Übernahme der Covelya Group spaltet die Gemüter rund um den Meerestechnik-Spezialisten Kraken Robotics. Während das Management einen globalen Marktführer formen will, formiert sich am Markt spürbarer Widerstand. Leerverkäufer stocken ihre Positionen derzeit deutlich auf und positionieren sich gegen die teure Expansionsstrategie.
Teurer Zukauf weckt Zweifel
Ende März verzeichnete das Unternehmen einen Anstieg der Short-Positionen um über 57 Prozent gegenüber dem vorherigen Berichtszeitraum. Auslöser für diese wachsende Skepsis ist die 615 Millionen US-Dollar schwere Übernahme der Covelya Group. Um diesen Kaufpreis zu stemmen, musste Kraken Robotics tief in die Tasche greifen.
Neben einer Aktienplatzierung, die rund 402 Millionen US-Dollar in die Kassen spülte, nahm das Unternehmen einen besicherten Kredit über 150 Millionen US-Dollar auf. Diese enorme Kapitalbindung sowie die damit verbundene Verwässerung der Altaktionäre rufen nun vermehrt Kritiker auf den Plan, die an der finanziellen Tragfähigkeit des Deals zweifeln.
Auf dem Parkett spiegelt sich diese Unsicherheit in einer leichten Schwächephase wider. Nach einem Kursrückgang von gut acht Prozent auf Wochensicht schloss das Papier am Freitag bei 5,15 Euro und rutschte damit unter die 50-Tage-Linie von 5,34 Euro.
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Analysten sind tief gespalten
Auch die Expertenlandschaft ist angesichts der aggressiven Wachstumsstrategie und der hohen Schuldenlast uneins. Die aktuellen Einschätzungen der Investmentbanken decken das gesamte Spektrum ab:
- ATB Cormark: Kürzliche Abstufung auf "Strong Sell"
- Zacks & National Bank: Neutrale Einstufung ("Hold" / "Sector Perform")
- Scotiabank & Desjardins: Positive Voten ("Outperform" / "Moderate Buy")
Der offizielle Abschluss der Covelya-Transaktion ist für das zweite Quartal 2026 angesetzt. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet das Kraken-Management auf Stand-alone-Basis mit einem Umsatz von bis zu 175 Millionen US-Dollar. Sobald die Zahlen beider Unternehmen nach dem Closing konsolidiert werden, soll der gemeinsame Erlös auf Pro-forma-Basis eine Spanne von 351 bis 379 Millionen US-Dollar erreichen.
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