Siemens Healthineers Aktie: Völlig ausgebremst
Siemens Healthineers steckt in der Zwickmühle. Während operative Fortschritte und eine Entspannung im Zollstreit eigentlich für Auftrieb sorgen sollten, dominiert Skepsis das Parkett. Ein frisches technisches Verkaufssignal und eine zurückhaltende Analystenstimme setzen die Papiere unter Druck und werfen die Frage auf: Fehlt dem Medizintechnik-Riesen kurzfristig die Kraft?
- Analysten-Votum: UBS bestätigt „Neutral“ mit Kursziel 51 Euro.
- Wartezeit: Wichtige Produkt-Launches erst für das zweite Halbjahr 2026 geplant.
- Warnsignal: Aktie rutscht unter den 50-Tage-Durchschnitt.
Fehlende Impulse belasten
Die Schweizer Großbank UBS sieht vorerst keinen Grund zur Euphorie. Mit einem bestätigten Kursziel von 51,00 Euro bleibt das Votum auf „Neutral“. Der zentrale Bremsklotz ist laut den Experten die Produktpipeline: Nennenswerte Umsatztreiber, wie ein neuer Linearbeschleuniger und verbesserte CT-Antriebe, werden erst für die zweite Jahreshälfte erwartet. Bis dahin fehlen dem Konzern offensichtlich die kurzfristigen Katalysatoren, um die Fantasie der Anleger neu zu entfachen.
Strategie der kleinen Schritte
Das Management versucht, diese Durststrecke durch gezielte Kooperationen statt durch teure Großübernahmen zu überbrücken. Partnerschaften mit Avanos Medical in der Schmerztherapie und die Zusammenarbeit der Tochter Varian mit Telix sollen das Geschäft stabilisieren. Dies stützt zwar die Prognose eines organischen Umsatzwachstums von 5 bis 6 Prozent, nimmt der Aktie jedoch spekulative Dynamik. Immerhin gibt es Entwarnung von der geopolitischen Front: Das vorläufige Aussetzen angedrohter US-Strafzölle verschafft dem exportlastigen Konzern wichtige Planungssicherheit.
Chartbild trübt sich ein
Diese fundamentalen Lichtblicke verpuffen derzeit am Markt. Mit einem Wochenverlust von 5,47 Prozent hat sich die Stimmung spürbar verschlechtert. Besonders schwer wiegt der jüngste Rutsch unter den 50-Tage-Durchschnitt, der aktuell bei 44,67 Euro verläuft.
Der Schlusskurs von 44,24 Euro bestätigt dieses technische Schwächesignal. Solange der Titel unter dieser wichtigen Glättungslinie notiert und der Abstand zum 52-Wochen-Hoch von gut 23 Prozent nicht verringert wird, bleiben die Abwärtsrisiken dominant.
Für eine nachhaltige Wende benötigt Siemens Healthineers entweder überraschend positive Impulse aus dem operativen Geschäft oder die schnelle Rückeroberung der 50-Tage-Linie. Ohne diese Signale dürften Anleger den Blick bereits jetzt auf die zweite Jahreshälfte richten, in der die neuen Produkte liefern müssen.
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