Die Siemens Energy-Aktie erreicht am Dienstag ein neues Allzeithoch bei 154,40 Euro. Der Titel steigt via XETRA zeitweise um 3,11 Prozent auf 152,55 Euro. Seit Jahresbeginn beträgt das Plus bereits über 23 Prozent. Der Münchner Energietechnikkonzern kündigt gleichzeitig eine Milliardeninvestition in den US-Markt an.

Konkret fließt eine Milliarde US-Dollar in den Ausbau der amerikanischen Produktionskapazitäten. Das Geld verteilt sich auf bestehende Werke in North Carolina, Florida, Texas, Alabama und New York. Zusätzlich plant der Konzern eine neue Fabrik in Mississippi für zentrale Stromnetzkomponenten. In den kommenden Jahren sollen 1.500 neue Mitarbeiter eingestellt werden – zusätzlich zu den derzeit 12.000 Beschäftigten in den USA.

Gasturbinen-Boom trifft auf KI-Hunger

CEO Christian Bruch bezeichnet die USA als "derzeit heißesten Strommarkt der Welt". Der explosive Ausbau von Rechenzentren und KI-Infrastruktur sowie die zunehmende Elektrifizierung treiben den Stromverbrauch massiv nach oben. Genau hier will Siemens Energy mit seinen Gasturbinen und Netztechnologien ansetzen.

Die Zahlen des US-Konkurrenten GE Vernova bestätigen die Dynamik: Die Nachfrage nach Gasturbinen erreicht Rekordniveau, während die Preise weiter steigen. Jefferies-Analyst Lucas Ferhani hebt sein Kursziel von 134 auf 164 Euro an und behält die Kaufempfehlung bei. Seine Einschätzung: Der Markt unterschätzt das Potenzial im Gasturbinen-Segment massiv.

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Analysten drehen auf

Die Deutsche Bank Research zieht nach und erhöht das Kursziel von 135 auf 170 Euro. Analyst Gael de-Bray verweist auf die nie dagewesene Nachfrage nach Gasturbinen und positive Signale aus den USA und Deutschland. Selbst bei der Windkraft-Tochter Gamesa – bislang größtes Sorgenkind – verbessert sich die Stimmung dank auflebender US-Offshore-Projekte.

Die UBS bestätigt ihr "Buy"-Rating mit einem Kursziel von 175 US-Dollar. Analyst Christopher Leonard sieht die von GE Vernova bestätigte Auftragsdynamik als Stütze für seine Erwartungen an Siemens Energy.

Am 11. Februar öffnet der Konzern die Bücher für das erste Geschäftsquartal. Die Erwartungen sind hoch – doch droht der Aktie nach der steilen Rally ein ähnliches Schicksal wie kürzlich Silber? Gehebelte Positionen und eng gesetzte Stopp-Loss-Aufträge könnten bei enttäuschenden Zahlen für Volatilität sorgen. Die technische Überhitzung ist unübersehbar.

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