Siemens Energy Aktie: 151-Millionen-Deal
Siemens Energy legt direkt zum Jahreswechsel vor: Der Münchner Energietechnikkonzern übernimmt den britischen Wartungsspezialisten RWG Repair & Overhauls vollständig und baut damit seine Servicekapazitäten im lukrativen Gasturbinengeschäft weiter aus. Der Kaufpreis für die verbleibenden 50 Prozent: 151 Millionen US-Dollar.
Die wichtigsten Fakten:
- Siemens Energy kauft restliche 50% von RWG Repair & Overhauls für 151 Mio. USD
- Das Unternehmen ist spezialisiert auf Reparatur und Überholung von Gasturbinen
- Transaktion stärkt margenstarkes Servicegeschäft im Segment Gas Services
- Deal folgt auf Rekordjahr 2025 mit 39,1 Mrd. Euro Umsatz
Fokus auf margenstarkes Servicegeschäft
Die vollständige Übernahme des in Aberdeen ansässigen Joint-Venture-Partners ist strategisch durchdacht. RWG spezialisiert sich auf Reparatur- und Überholungsarbeiten für industrielle Gasturbinen – ein Geschäft mit attraktiven Margen und wiederkehrenden Umsätzen. Mit der kompletten Kontrolle über den Dienstleister sichert sich Siemens Energy direkten Zugriff auf wichtige Wartungskapazitäten und stärkt die Position im britischen Markt.
Der Zeitpunkt der Akquisition ist kein Zufall: Im Fiskaljahr 2025 erreichte der Konzern Rekordergebnisse. Der Auftragseingang kletterte auf historische 58,9 Milliarden Euro, der Umsatz stieg auf vergleichbarer Basis um 15,2 Prozent auf 39,1 Milliarden Euro. Besonders beeindruckend: Das Ergebnis vor Sondereffekten verbesserte sich von mageren 345 Millionen Euro auf 2,36 Milliarden Euro.
Aktionäre profitieren mit
Die operative Stärke schlägt sich auch in der Kapitalallokation nieder. Im November kündigte das Management ein umfangreiches Aktionärsprogramm an: Aktienrückkäufe von bis zu 6 Milliarden Euro bis Ende 2028 sowie eine Dividende von 0,70 Euro je Aktie für das Geschäftsjahr 2025. Insgesamt sollen bis zu 10 Milliarden Euro an die Anteilseigner fließen.
Gleichzeitig hat der Konzern die Mittelfristziele deutlich nach oben geschraubt. Bis 2028 soll die Gewinnmarge vor Sondereffekten zwischen 14 und 16 Prozent erreichen – deutlich mehr als die zuvor anvisierten 10 bis 12 Prozent. Das jährliche Umsatzwachstum wird im niedrigen Zehnerprozentbereich erwartet.
Erste Bewährungsprobe im Februar
Für das laufende Geschäftsjahr 2026 peilt das Management ein Umsatzwachstum zwischen 11 und 13 Prozent sowie eine Gewinnmarge vor Sondereffekten zwischen 9 und 11 Prozent an. Wie die Umsetzung dieser Ziele zu Jahresbeginn läuft, zeigen die Quartalszahlen am 11. Februar 2026. Die Hauptversammlung folgt zwei Wochen später am 26. Februar in Berlin.
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