Siemens zementiert seine Position an der Spitze der industriellen Digitalisierung. Mit einer prestigeträchtigen Auszeichnung des Weltwirtschaftsforums (WEF) und erfolgreichen Tests humanoider Roboter beweist der Münchner Konzern operative Exzellenz. Während die Aktie nach einer starken Rallye eine Atempause einlegt, treibt das Management die technologische Transformation konsequent voran.

Hier sind die Fakten zur operativen Entwicklung:
* Auszeichnung: Das Werk in Nanjing wurde als fünfter Siemens-Standort zur "Lighthouse Factory" ernannt.
* Effizienz: Durch KI-Einsatz sanken die Durchlaufzeiten um 78 Prozent.
* Innovation: Erfolgreicher "Proof-of-Concept" mit humanoiden Robotern in Erlangen.
* Strategie: Ausbau der Industrial-AI-Allianz mit dem Chip-Giganten NVIDIA.

Blaupause für die digitale Fabrik

Die Aufnahme des Werks in Nanjing in das "Global Lighthouse Network" des WEF ist mehr als nur PR. Sie validiert den Ansatz von Digital-Industries-CEO Cedrik Neike, Fabriken vollständig virtuell zu planen ("Digital Native Factory"), bevor sie real gebaut werden. Die Kombination aus über 50 KI-Anwendungen und digitalen Zwillingen liefert harte Ergebnisse: Neben der massiven Verkürzung der Durchlaufzeiten konnte die Produktivität um 14 Prozent gesteigert und die CO2-Emissionen um 28 Prozent gesenkt werden.

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Robotik und KI im Praxistest

Parallel zur Software-Optimierung wagt sich Siemens an die nächste Stufe der Automatisierung. Im Erlanger Werk absolvierte der humanoide Roboter "HMND 01" des britischen Partners Humanoid erfolgreich erste Logistikaufgaben, wie das autonome Entstapeln von Behältern.

Dieser Schritt flankiert die Anfang Januar auf der CES verkündete vertiefte Partnerschaft mit NVIDIA. Ziel ist ein "Industrial AI Operating System", das adaptive Fertigungsstandorte ermöglicht. CEO Roland Busch positioniert diese industrielle KI nicht mehr als bloße Funktion, sondern als die prägende Kraft des kommenden Jahrhunderts.

Aktie in Lauerstellung

An der Börse wird der technologische Kurs langfristig honoriert: Auf Sicht von zwölf Monaten verzeichnet das Papier ein Plus von knapp 33 Prozent. Aktuell konsolidiert die Siemens Aktie bei 259,30 Euro und handelt damit rund 10 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch vom Dezember. Der langfristige Trend ist intakt, solange der Kurs über dem 200-Tage-Durchschnitt von gut 230 Euro notiert.

Der Fokus richtet sich nun auf den 12. Februar 2026. Dann wird Siemens mit den Quartalszahlen belegen müssen, ob sich die technologischen Fortschritte auch in den Margen niederschlagen. Angesichts der Wachstumsprognose von 6 bis 8 Prozent für das laufende Geschäftsjahr bleibt die fundamentale Erwartungshaltung an den Industrieriesen solide.

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