Screen Holdings steht vor einer entscheidenden Übergangsphase. Während schwache Quartalszahlen zuletzt für Kursverluste sorgten, stellt das Unternehmen mit einem weitreichenden Führungsumbau und einem geplanten Aktiensplit die Weichen für das kommende Geschäftsjahr neu. Investoren blicken nun gespannt darauf, wie der Halbleiterspezialist den Spagat zwischen kurzfristigen Erwartungsdellen und langfristigen KI-Trends bewältigt.

Enttäuschte Erwartungen trotz stabiler Prognose

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2026 erzielte Screen Holdings einen Umsatz von 425,3 Milliarden Yen und ein operatives Ergebnis von 77,4 Milliarden Yen. Da diese Werte hinter den Erwartungen der Analysten zurückblieben, reagierte der Markt empfindlich auf die Veröffentlichung. Dennoch hält das Management an seinen Zielen für das Gesamtjahr fest und rechnet weiterhin mit einem Umsatz von 621 Milliarden Yen sowie einem operativen Gewinn von 117 Milliarden Yen.

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Strategische Maßnahmen zum 1. April

Um die Attraktivität für Privatanleger zu steigern, führt Screen Holdings zum 1. April einen Aktiensplit im Verhältnis 2:1 durch. Zeitgleich tritt eine neue Führungsstruktur in Kraft. Dieser personelle Wechsel an der Spitze markiert den Übergang in eine Phase, in der die Industrie zunehmend von der reinen Aufbauphase künstlicher Intelligenz zur tatsächlichen Nutzung der Technologie übergeht. Marktbeobachter werten diesen Schritt als Versuch, das Unternehmen agiler für die sich wandelnden Anforderungen an die physische IT-Infrastruktur aufzustellen.

Marktlage und technische Einordnung

Nach dem jüngsten Kursrutsch am Freitag um knapp fünf Prozent auf 122,60 Euro nähert sich der Titel seinem 50-Tage-Durchschnitt an, liegt aber mit einem Plus von über 46 Prozent seit Jahresbeginn weiterhin deutlich im positiven Bereich. Die künftige Entwicklung der Margen wird maßgeblich davon abhängen, wie effizient Screen Holdings die operativen Kosten im Vergleich zum globalen Wettbewerb steuern kann.

Der Fokus der Marktteilnehmer richtet sich nun primär auf den 1. April, wenn sowohl die neue Führungsriege als auch der Aktiensplit die operative und strategische Neuausrichtung formal einläuten.

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