Nach dem jüngsten Jahrestief Anfang Februar sucht die Aktie von Schott Pharma mühsam nach einem Boden. Während die operative Prognose für 2026 offiziell bestätigt ist, richtet sich der Blick der Anleger verstärkt auf die Profitabilität hochwertiger Speziallösungen. Kann der Fokus auf komplexe Verabreichungssysteme den langfristigen Abwärtstrend endlich brechen?

Fokus auf margenstarke Produkte

Schott Pharma setzt für das künftige Wachstum konsequent auf Innovationen im Bereich injizierbarer Arzneimittel. Im Mittelpunkt stehen dabei Lösungen für komplexe Therapien wie Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (ADCs), die spezielle Anforderungen an die Lichtempfindlichkeit und Lagerung stellen. Das Ziel der Strategie ist klar definiert: Der Anteil hochwertiger, margenstarker Lösungen am Gesamtumsatz soll steigen, um die Ertragskraft nachhaltig zu stärken.

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Marktbeobachter werten diesen Schritt als notwendige Reaktion auf den dynamischen Biopharma-Markt. Die Fähigkeit, Kapazitäten für spezialisierte Spritzen und Fläschchen gezielt zu erweitern, gilt als zentraler Faktor, um sich im Wettbewerb der Pharma-Zulieferer zu behaupten.

Charttechnik und nächste Termine

Technisch bleibt die Lage für Investoren herausfordernd. Mit einem Schlusskurs von 15,12 € notiert das Papier am Montag nur knapp über dem 52-Wochen-Tief von 14,14 €. Auf Sicht von zwölf Monaten steht ein deutliches Minus von rund 39 % zu Buche. Allerdings deutet der Relative-Stärke-Index (RSI) mit einem Wert von 24,8 aktuell auf eine massiv überverkaufte Situation hin, was historisch oft Raum für technische Gegenbewegungen lässt.

Rückenwind gab es zuletzt von der Hauptversammlung am 3. Februar, bei der sämtliche Beschlussvorschläge sowie der Dividendenvorschlag angenommen wurden. Zudem meldete das Unternehmen erst am 11. Februar einen positiven Start in das neue Geschäftsjahr und bekräftigte seine operative Prognose.

Der nächste entscheidende Impuls für die Aktie wird am 13. Mai 2026 erwartet. Mit der Veröffentlichung der Zahlen zum zweiten Quartal muss das Management belegen, dass die strategische Neuausrichtung bereits operativ greift. Sollten die Margen in den Kernsegmenten für Aufbewahrung und Verabreichung stabil bleiben, könnte dies die Basis für eine nachhaltigere Erholung legen.

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