Die Ergreifung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro löste einige Diskussionen darüber aus, was das Völkerrecht in heutigen Tagen eigentlich noch wert sein mag. Abseits solcher Kritik wurde aber auch gewürdigt, dass die US-Regierung unter Donald Trump sich erstaunlich schnell und schmerzlos um einen Machthaber gekümmert hat, dessen Legitimität vom Großteil der internationalen Gemeinschaft nicht anerkannt wurde. Zahlreiche Exil-Venezolaner feierten die Absetzung von Maduro offen.

An der Börse wurden derweil mögliche positive Faktoren für den Ölmarkt erkannt. Trump versprach ein neuerliches Ankurbeln der Produktion und milliardenschwere Investitionen durch US-Ölkonzerne. Das führte zu teils deutlichen Kurssprüngen bei Chevron, ExxonMobil und Konsorten. Zu den Profiteuren am Montag zählte aber auch die Aktie des Ölfeldausrüsters SBO  mit Aufschlägen von zeitweise über acht Prozent.

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Winken neue Aufträge für SBO?

Das Kalkül dahinter ist recht klar. Sollten US-Ölkonzerne in Venezuela Milliarden investieren, so wären sie natürlich auch auf die Lieferung von entsprechender Hardware angewiesen. Daraus könnte eine kleine Auftragsflut für die Branche entstehen, bei der SBO möglicherweise ebenfalls bedacht werden könnte. Gleichwohl sind solche Überlegungen noch eher vager Natur. Denn bisher ist unklar, ob und wann US-Konzerne in Venezuela tatsächlich aktiv werden und ob sie daran überhaupt ein Interesse hegen.

Zudem könnte ein Ausbau der Förderung im südamerikanischen Land die Ölpreise in Zeiten einer ohnehin vorhandenen Überproduktion weiter unter Druck setzen. Das wiederum dürfte das Interesse an neuen Projekten anderswo noch weiter belasten und damit auch für Risiken bei SBO sorgen. Die euphorische Stimmung hielt letztlich nicht lange und heute Morgen gab es schon wieder kleine Verluste zu sehen.

Das wird ein Nachspiel haben

Einstellen können Anleger sich momentan nur darauf, dass es in Venezuela demnächst noch hoch hergehen dürfte. Vollkommen offen bleibt allerdings, wie dies im Detail aussehen mag und wer letzten Endes als Gewinner vom Platz ziehen wird. Chancen für das Ölsegment sind zwar vorhanden. Die Sanierung der offenbar maroden Infrastruktur könnte aber Jahre in Anspruch nehmen und ungelöste rechtliche Fragen stellen auch ein Fragezeichen darüber, wann der Prozess ins Rollen kommen könnte.

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