SAP Aktie: Kleinere Stolpersteine?
Die SAP-Aktie markiert am Mittwoch ein neues 12-Monats-Tief und testet damit die Nervenstärke der Anleger. Während die Notierung unter wichtige Unterstützungen rutscht, positioniert sich ausgerechnet Jefferies gegen den Trend: Die US-Investmentbank hält an ihrer Kaufempfehlung fest und sieht die Walldorfer bei 290 Euro – rund 50 Prozent über dem aktuellen Niveau. Der Widerspruch zwischen Analystenoptimismus und Marktreaktion könnte kaum größer sein.
Die wichtigsten Fakten:
- Jefferies bestätigt "Buy" mit Kursziel 290 Euro
- Neue Partnerschaften mit Fresenius und Syngenta im KI-Bereich
- Quartalszahlen am 29. Januar könnten Trendwende bringen
- Aktie unterschreitet langfristigen Abwärtstrend seit August 2025
Strategische Fortschritte verhallen ungehört
Fundamental spricht einiges für SAP. Die Business-AI-Strategie nimmt konkrete Formen an: Anfang der Woche verkündete der Konzern eine vertiefte Zusammenarbeit mit Fresenius. Ziel ist der beschleunigte Einsatz Künstlicher Intelligenz im Gesundheitswesen. Bereits am 15. Januar folgte eine Partnerschaft mit Syngenta, um KI-gestützte Landwirtschaft skalierbar zu machen.
Jefferies wertet die aktuelle Kursschwäche offenbar als Überreaktion und setzt weiterhin auf die langfristige Cloud-Strategie. Die Analysten sehen die jüngsten Rücksetzer als Einstiegsgelegenheit – der Markt folgt dieser Einschätzung bislang nicht.
Nervosität vor den Zahlen wächst
Die Quiet Period vor den Quartalsergebnissen wirkt als Katalysator für die Unsicherheit. Am 29. Januar legt SAP die Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vor. Marktbeobachter verweisen auf eine wachsende Diskrepanz zwischen den hohen Investitionen in Künstliche Intelligenz und den unmittelbar sichtbaren Erträgen.
Während CEO Christian Klein die KI-Integration in S/4HANA forciert, fragen sich institutionelle Investoren, wie schnell sich diese Features in messbarem Cloud-Umsatzwachstum niederschlagen. Der Tech-Sektor in Europa leidet zudem unter einer Rotation aus hoch bewerteten Wachstumswerten in defensivere Titel.
Entscheidung am 29. Januar
Drei Fragen werden den Ausschlag geben: Wächst der Cloud-Auftragsbestand weiter zweistellig? Kann das Management konkrete Hinweise zur Preisdurchsetzung der neuen AI-Features liefern? Und schafft es die Guidance 2026, die Zweifel an der Wachstumsdynamik zu zerstreuen?
Charttechnisch ist die Aktie überverkauft, was kurzfristige Gegenbewegungen ermöglichen könnte. Doch die Situation bleibt paradox: Analysten rufen Kaufkurse aus, während der Markt die Aktie auf Talfahrt schickt. Die Quartalszahlen in acht Tagen dürften die Richtung für die kommenden Monate vorgeben.
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