SAP Aktie: Bodenbildung nach Jahrestief?
SAP präzisiert den Ausblick für 2025 – und die Signale sind gemischt. Während der Cloud-Umsatz am unteren Ende der Prognose erwartet wird, soll der operative Gewinn das obere Ende der Spanne erreichen. Nach einem neuen 52-Wochen-Tief am Donnerstag deutet sich im vorbörslichen Handel eine leichte Stabilisierung an.
Die wichtigsten Punkte:
- Cloud-Umsatz wird am unteren Ende der Spanne (21,6-21,9 Mrd. Euro) erwartet
- Operativer Gewinn soll oberes Ende (10,3-10,6 Mrd. Euro) erreichen
- Aktie markierte am Donnerstag neues Jahrestief, schloss aber leicht im Plus
- HSBC stuft auf "Hold" hoch, 12 von 15 Analysten raten zum Kauf
Umsatz schwächer, Marge stärker
Die von Zacks Investment Research veröffentlichte Analyse zeigt den Spagat, in dem SAP derzeit steckt. Das Cloud-Geschäft wächst zwar weiter, erreicht aber nur die konservativste Prognose. Gleichzeitig gelingt es dem Konzern offenbar, durch striktes Kostenmanagement die Profitabilität hochzuhalten.
Diese Entwicklung spiegelt die laufende Transformation wider: Das klassische Lizenzgeschäft schwächelt, während das Cloud-ERP-Segment zwar stabil läuft, aber nicht die erhofften Wachstumsraten liefert. Gleichzeitig belastet die schwache europäische Konjunktur.
Bewertung im Branchenvergleich attraktiv
Trotz der jüngsten Kursschwäche von rund 22,5 Prozent in sechs Monaten sehen Analysten Potenzial. Mit einem Forward-KGV von 28,5 und einem PEG-Ratio von 1,0 erscheint SAP moderater bewertet als viele US-Tech-Werte. Zum Vergleich: Palantir weist ein PEG-Ratio von 2,9 auf.
Die Integration von Künstlicher Intelligenz in die Produktpalette gilt als entscheidender Katalysator. Marktbeobachter trauen SAP zu, bis 2027 wieder zweistellige Wachstumsraten zu erreichen.
Technisch entscheidende Phase
Nach dem Jahrestief bei 189,84 Euro muss die Aktie nun zeigen, dass eine Bodenbildung gelingt. Die leichte Erholung im nachbörslichen US-Handel auf 228,60 USD deutet zumindest darauf hin, dass Käufer auf diesem Niveau bereitstehen. Entscheidend wird sein, ob die Marke um 226 USD nachhaltig verteidigt werden kann.
Die finale Bestätigung der Jahreszahlen dürfte Klarheit bringen, ob SAP die Margenziele trotz Umsatzschwäche tatsächlich halten kann.
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