Santacruz Silver Aktie: Preis bricht, Minen erholen sich
Während der Silberpreis nach seinem historischen Hoch von über 100 US-Dollar je Unze Ende Januar auf rund 70 Dollar abgestürzt ist, steckt Santacruz Silver in einer handfesten Korrekturphase. Gleichzeitig meldet das Unternehmen operativ deutliche Fortschritte. Dieser Widerspruch prägt das Bild der Aktie im März 2026.
Sechs Verlusttage in Folge
Die Aktie schloss zuletzt bei 10,69 US-Dollar — ein Tagesverlust von über zehn Prozent, der sechste Rückgang in Serie. Über zehn Handelstage summierte sich das Minus auf mehr als 24 Prozent. Das Handelsvolumen von rund 631.000 Aktien mit einem Gegenwert von knapp 6,74 Millionen US-Dollar lag dabei deutlich über dem Durchschnitt.
Treiber der Schwäche ist weniger das operative Geschäft als der Rohstoffmarkt selbst. Ein stärkerer US-Dollar und Gewinnmitnahmen nach dem Rekordhoch drückten Silber innerhalb weniger Wochen um fast 40 Prozent. Für einen Silberproduzenten wie Santacruz schlägt das direkt auf die Bewertung durch.
Bolivar erholt sich schneller als erwartet
Operativ zeigt sich ein anderes Bild. Die Bolivar-Mine, die im Mai 2025 durch ein Überflutungsereignis stark beeinträchtigt worden war, produzierte im vierten Quartal 2025 rund 565.700 Silberäquivalenzunzen — ein Plus von 34 Prozent gegenüber dem dritten Quartal. Die verarbeitete Erzmenge stieg um 22 Prozent, die reine Silberproduktion sogar um 53 Prozent auf 202.193 Unzen. Die Silbergehalte verbesserten sich auf 108 Gramm pro Tonne, die Ausbeute kletterte von 89 auf 92 Prozent.
Vollständig zugänglich sind die hochgradigen Bereiche der Pomabamba- und Nané-Adern allerdings noch nicht. Das Management erwartet eine vollständige Erholung beider Zonen bis zum vierten Quartal 2026.
Anstehende Ereignisse als Gradmesser
Für die kommenden Monate stehen mehrere konkrete Termine im Blick: der geplante Neustart der hochgradigen Produktion in den Pomabamba- und Nané-Zonen im Frühjahr 2026, die Veröffentlichung der Finanzergebnisse für das vierte Quartal 2025 am 6. Mai 2026 sowie der erwartete Produktionsstart des Soracaya-Projekts in Bolivien im dritten oder vierten Quartal 2026.
Strukturell bleibt das Silbermarktumfeld unterstützend. Der globale Silbermarkt steuert laut Analysen auf sein sechstes aufeinanderfolgendes Angebotsdefizit zu, die kumulierten Fehlmengen seit 2021 übersteigen bereits 900 Millionen Unzen. Neue chinesische Exportregulierungen, die seit Januar 2026 gelten, könnten laut Peel Hunt 60 bis 70 Prozent des weltweiten raffinierten Silberangebots beeinflussen. J.P. Morgan Research prognostiziert für 2026 einen durchschnittlichen Silberpreis von 81 US-Dollar je Unze.
Finanziell steht das Unternehmen solide da: Umsatz von 305 Millionen US-Dollar, ein Nettogewinn von 59,6 Millionen US-Dollar und eine Eigenkapitalrendite von 36 Prozent. Sobald die Rückkehr zum hochgradigen Abbau in Bolivar in den Quartalszahlen vom 6. Mai sichtbar wird, erhält der Markt eine konkrete Grundlage für eine Neubewertung.
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