SanDisk verlor in der jüngsten Handelssitzung rund 6,8 Prozent und schloss bei 527,33 US-Dollar. Der Grund: Milliardär Stanley Druckenmiller hat seine gesamte Position in dem NAND-Flash-Hersteller liquidiert. Während die einen aussteigen, drängen andere neu in die Aktie – ein Zeichen dafür, dass die Investorengemeinde gespalten ist über die Zukunft des Unternehmens.

Institutionelle Anleger uneins

Druckenmillers Ausstieg wiegt schwer. Der bekannte Hedgefonds-Manager begründete seine Entscheidung mit der historischen Volatilität und den zyklischen Angebots- und Nachfrageschwankungen im Speicherchip-Sektor. Anders positionieren sich hingegen neue Investoren: US Bancorp DE erwarb 8.221 Aktien im Wert von etwa 922.000 US-Dollar, Black Swift Group LLC kaufte sogar 35.000 Anteile.

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Parallel dazu verkaufte Direktorin Miyuki Suzuki 3.500 Aktien zu durchschnittlich 627,53 US-Dollar und reduzierte damit ihre direkten Beteiligungen um 26,11 Prozent.

Starkes Wachstum trifft auf Branchensorgen

Die fundamentalen Zahlen sprechen eigentlich eine andere Sprache: Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026 erzielte SanDisk einen Umsatz von 3,03 Milliarden US-Dollar – ein Plus von 61,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Gewinn je Aktie lag bei 6,20 US-Dollar. Getrieben wurde das Wachstum vor allem durch die Nachfrage nach Speicherlösungen für KI-Infrastruktur.

Doch die Skepsis wächst. Leerverkäufer haben ihre Positionen aufgestockt und warnen vor einer möglichen Angebotsflut, nachdem die aktuelle Knappheit bei Speicherchips abklingt. Zudem steigt der Wettbewerbsdruck im traditionellen NAND-Geschäft durch alternative Technologien.

Die Marktkapitalisierung von SanDisk beträgt derzeit rund 77,83 Milliarden US-Dollar. Die kommenden Quartale werden zeigen, ob die KI-getriebene Nachfrage stark genug ist, um die zyklischen Risiken der Branche zu kompensieren – oder ob Druckenmiller mit seinem Exit den richtigen Zeitpunkt erwischt hat.

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