Googles neuer „TurboQuant"-Algorithmus hat den Halbleitersektor aufgeschreckt – und Samsung Electronics traf es besonders hart. Am 26. März verlor die Aktie rund 4,8 Prozent auf 180.100 Won, während ausländische Investoren und institutionelle Anleger Papiere im Wert von zusammen rund 3,4 Billionen Won netto abgaben.

Was hinter dem Kursrückgang steckt

Der Auslöser: Google will auf der ICLR-Konferenz im April eine Technik vorstellen, die den Speicherbedarf von KI-Anwendungen um bis zu das Sechsfache reduzieren soll. Das klingt nach einer direkten Bedrohung für Speicherchip-Hersteller wie Samsung. Analysten von Kiwoom Securities und DS Investment werten die Reaktion allerdings als übertriebene Gewinnmitnahmen. Ihre Einschätzung: Der Wettbewerb unter Technologiekonzernen, KI-Leistung zu maximieren, stütze die Nachfrage nach Speicher langfristig weiterhin.

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Hinzu kommen Belastungen abseits des Chipmarkts. Samsung hat diese Woche zusammen mit anderen südkoreanischen Großkonzernen Energiesparmaßnahmen eingeführt – Einschränkungen bei Bürobeleuchtung, Aufzugsnutzung und Firmenwagen. Hintergrund sind Versorgungsengpässe und gestiegene Ölpreise infolge geopolitischer Spannungen im Nahen Osten.

Browser-Launch als Gegenpol

Parallel dazu erweitert Samsung sein Software-Ökosystem. Der neue „Samsung Browser for Windows" wurde am 26. März gestartet und bringt die bislang mobile Browser-Erfahrung auf Windows-10- und Windows-11-Rechner. Besonderes Merkmal: integrierte KI-Funktionen in Zusammenarbeit mit Perplexity, die Inhalte zusammenfassen, Tabs verwalten und die Browser-Historie per Spracheingabe durchsuchen können. Vorerst sind diese Funktionen auf Nutzer in Südkorea und den USA beschränkt.

Der KOSPI-Index zeigt sich zum Wochenschluss weiterhin schwach. Mit einem Forward-KGV von 6,5x ist der Sektor historisch günstig bewertet – doch solange Unsicherheit über Speicherkomprimierungstechnologien und Energiekosten anhält, bleibt das Sentiment belastet.

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