Der Cloud-Gigant Salesforce steht vor einer Zerreißprobe. Während Analysten geteilter Meinung sind und die Aktie technisch angeschlagen wirkt, setzt CEO Marc Benioff alles auf eine Karte: künstliche Intelligenz. Doch kann diese Strategie die schwächelnde Performance retten – oder droht hier ein teurer Irrweg?

Analysten im Zwiespalt

Die Wall Street zeigt sich bei Salesforce ungewöhnlich uneinig. TD Cowen hält zwar an der "Buy"-Empfehlung fest, kürzte aber das Kursziel von 375 auf 335 Dollar. Der Grund: schwache Signale aus dem Unternehmenskundengeschäft, die auf nachlassende Nachfrage hindeuten.

Noch zurückhaltender äußert sich das Analystenhaus Monness. Die Experten vergaben nur ein "Neutral"-Rating und verwiesen auf das schwache Wachstum in einem zunehmend umkämpften Marktumfeld. Trotz der AI-Offensive des Konzerns bleiben sie skeptisch.

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Technisches Bild trübt sich ein

Die Charttechnik spricht eine deutliche Sprache: Salesforce befindet sich im Abwärtstrend. Die Aktie notiert sowohl unter dem 50- als auch unter dem 200-Tage-Durchschnitt – ein klares Zeichen für anhaltenden Verkaufsdruck.

Besonders brisant: Am 3. September steht der nächste Quartalsbericht an. Dieser könnte zur Richtungsentscheidung werden – entweder bestätigt er die negative Entwicklung oder läutet eine Trendwende ein.

CEO verkauft Aktien – schlechtes Signal?

Zusätzliche Irritation sorgen jüngste Insiderverkäufe. CEO Marc Benioff trennte sich in den vergangenen Monaten mehrfach von Aktien seines eigenen Unternehmens. Allein am 25. August verkaufte er 2.250 Papiere, bereits im Juli hatte er eine ähnliche Transaktion durchgeführt.

Solche Verkäufe werden von Anlegern oft als Indiz für mangelndes Vertrauen der Führungsebene gewertet.

KI-Hoffnung mit Praxisbezug

Der Hoffnungsträger bleibt die künstliche Intelligenz. Mit der Data Cloud und dem KI-Assistenten "Agentforce" will Salesforce neue Wachstumsfelder erschließen. Ein prominenter Kunde zeigt bereits Interesse: PepsiCo plant den Einsatz von Agentforce, um autonome KI-Agenten in die Arbeitsabläufe zu integrieren.

Ob diese Technologie-Offensive jedoch ausreicht, um die schwächelnde Gesamtperformance zu kompensieren, bleibt die entscheidende Frage für die kommenden Quartale.

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