Rolls-Royce Aktie: Doppelter Schub für den Turbinen-Riesen

Was braucht es für den nächsten Aufwärtsschub? Für Rolls-Royce scheint die Antwort klar: eine kräftige Kurszielanhebung einer Großbank und einen lukrativen Neuvertrag im Energiesektor – beides traf diese Woche gleichzeitig ein.
Analysten feuern Kursziel nach oben
Die Investmentbank Citi lieferte den ersten Impuls und erhöhte ihr Kursziel für die Rolls-Royce Aktie am Freitag massiv von 641 auf 1.101 Pence. Hinter der beeindruckenden Anpassung von über 70 Prozent stehen deutlich optimistischere Prognosen: Citi erhöhte seine Gewinnschätzung für 2025 um 23 Prozent und geht von höheren Free-Cash-Flows aus. Bemerkenswert: Trotz dieser deutlichen Aufwärtskorrektur belässt die Bank ihr Rating bei "Neutral". Ein Zeichen dafür, dass die bereits starke Performance der Aktie die Bewertung zunehmend in den Fokus rückt.
Großauftrag für die Energiewende
Parallel zur Analystenstimme meldete das Unternehmen einen bedeutenden Erfolg im Geschäft mit Energielösungen. Die Tochter Power Systems liefert 24 mobile Gasmotoren-Generatoren an den niederländischen Netzbetreiber Stedin. Die Anlagen mit einer Gesamtleistung von 60 Megawatt sollen ab dem dritten Quartal 2026 die Netzstabilität in der Provinz Utrecht sichern – eine direkte Antwort auf die Herausforderungen durch den raschen Ausbau erneuerbarer Energien.
Verteidigungsgeschäft erhält Rückenwind
Abgerundet wurde die positive Nachrichtenlage durch Fortschritte im Rüstungsgeschäft. Großbritannien und Japan bekräftigten ihre Entschlossenheit, das gemeinsame Kampfflugzeugprogramm GCAP zu beschleunigen. Rolls-Royce ist als zentraler Entwicklungspartner für die Triebwerke maßgeblich an dem Milliardenprojekt beteiligt.
Unter CEO Tufan Erginbilgic setzt sich damit die erfolgreiche Transformation des Konzerns fort. Die Strategie aus Kosteneffizienz, verbesserter Profitabilität im zivilen Luftfahrtgeschäft und strategischem Wachstum bei Energiesystemen trägt weiter Früchte. Die jüngsten Entwicklungen unterstreichen, wie sich das Unternehmen geschickt als Profiteur der globalen Energiewende positioniert – während gleichzeitig das Kerngeschäft mit Triebwerkswartung von der anhaltenden Erholung des Luftverkehrs profitiert.
Die Aktie notierte zuletzt bei 12,52 Euro und hat seit Jahresbeginn eine beeindruckende Performance von über 75 Prozent hingelegt. Die Frage ist nun: Können weitere Großaufträge und die anhaltende operative Verbesserung den Höhenflug fortsetzen?
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