Der Aktivisteninvestor Starboard Value hat seine Beteiligung an Rogers Corporation deutlich reduziert. Mit einem Anteil von nun 3,3% liegt der Fonds unter der wichtigen 5%-Schwelle. Diese Positionierung markiert eine neue Phase in der Beziehung zu dem Spezialmaterialien-Hersteller.

Starboard fällt unter 5%-Marke

Eine aktuelle Meldung an die US-Börsenaufsicht SEC zeigt, dass Starboard Value am 22. Januar 2026 die Grenze von 5% an Rogers-Aktien unterschritten hat. Demnach hält der Fonds noch 599.328 Aktien, was einem Anteil von 3,3% am Unternehmen entspricht. Die Berechnung basiert auf rund 18 Millionen ausstehenden Aktien von Ende Oktober 2025.

Das Unterschreiten dieser Schwelle hat konkrete Auswirkungen: Starboard ist nicht mehr verpflichtet, seine Aktivitäten im Rahmen des strengeren Schedule 13D zu melden. Marktbeobachter werten einen solchen Schritt oft als Zeichen für eine veränderte strategische Rolle des Investors im Unternehmen.

Hintergrund der Aktivisten-Beteiligung

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Die Geschichte zwischen Starboard und Rogers ist länger. Der Fonds hatte zunächst eine Position von bis zu 9,3% aufgebaut und im Februar 2023 eine Vereinbarung mit dem Unternehmen erzielt. Damals führte der Druck von Starboard zur Ernennung zweier unabhängiger Direktoren in den Aufsichtsrat von Rogers, mit dem Ziel, den Unternehmenswert zu steigern.

Die jetzige Reduzierung auf 3,3% erfolgte nach dieser Phase des Engagements. Die Aktien waren über einen Zeitraum hinweg über reguläre Börsenkäufe erworben worden, teilweise auch mit Mitteln aus Margin Loans. Die Transparenzmeldung nennt konkrete Investitionssummen für verschiedene Fondsvehikel von Starboard.

Für Anleger stellt die verringerte Beteiligung einen wichtigen Datenpunkt dar. Sie signalisiert eine Veränderung im Aktionärsgeflecht des Unternehmens und wird die weitere Entwicklung der Beziehung zwischen Management und einem bisher einflussreichen Investor prägen.

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