Rocket Lab USA steht vor einem Spagat: Auf der einen Seite meldet das Unternehmen den erfolgreichen 80. Start seiner Electron-Rakete – ein Beleg für die Zuverlässigkeit des etablierten Geschäfts. Auf der anderen Seite sorgt ein Zwischenfall bei der Entwicklung der größeren Neutron-Rakete für Unsicherheit. Die Aktie reagierte mit Schwankungen zwischen 80,50 und 92,30 Dollar.

Tank-Versagen bei Neutron-Test

Der Auslöser für die Marktbewegung ist ein Vorfall bei der Qualifizierung der Neutron-Rakete. Während eines nächtlichen Drucktests zur Belastungsprüfung versagte ein Tank der ersten Stufe. Das Unternehmen teilte mit, dass der Test darauf ausgelegt war, die Struktur bis an ihre Grenzen zu treiben – Ausfälle dieser Art seien Teil des Qualifizierungsprozesses.

Laut Management entstanden keine größeren Schäden an Testanlage oder Infrastruktur. Die Produktion des nächsten Tanks der ersten Stufe läuft bereits. Ein aktualisierter Zeitplan für die Neutron-Rakete soll im Februar bei der Vorlage der Quartalszahlen kommuniziert werden.

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Die Marktreaktion zeigt dennoch Verunsicherung: Der Testausfall wirft Fragen zu möglichen Verzögerungen beim mittelgroßen Trägerraketen-Projekt auf, das für das künftige Wachstum zentral ist.

Electron bleibt Stabilitätsanker

Während die Neutron-Entwicklung stockt, läuft das operative Kerngeschäft weiter rund. Der erste Start 2026 brachte zwei Satelliten für den Neukunden Open Cosmos in eine Umlaufbahn von 1.050 Kilometern Höhe. Die Mission „The Cosmos Will See You Now" untermauert die technische Reife der Electron-Rakete.

Diese Zuverlässigkeit ist für Rocket Lab entscheidend: Die Electron-Starts generieren laufende Einnahmen, während die Neutron noch Jahre von der Marktreife entfernt ist. Morgan Stanley stufte die Aktie Mitte Januar auf „Overweight" mit einem Kursziel von 105 Dollar hoch – basierend auf der Annahme, dass beide Programme erfolgreich voranschreiten.

Der Neutron-Rückschlag zeigt allerdings, dass der Weg zur schweren Trägerrakete steiniger werden könnte als gedacht. Die Antwort auf die Frage nach dem neuen Zeitplan folgt im Februar.

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