Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat grünes Licht gegeben: Rocket Lab darf den deutschen Laserkommunikationsspezialisten Mynaric AG übernehmen. Der Abschluss der Transaktion wird noch im April erwartet — ein wichtiger Schritt für das Unternehmen auf dem Weg zur integrierten Weltraumplattform.

Mehr als ein Zukauf

Die strategische Logik hinter dem Deal ist klar. Laserkommunikation gilt als Engpass in der Lieferkette von Satellitenkonstellationen: schneller als herkömmliche Funkverbindungen, sicherer, skalierbarer — aber bislang kaum in großen Mengen verfügbar. Genau hier setzt Rocket Lab an. Mynaric liefert bereits optische Kommunikationsterminals vom Typ CONDOR Mk3 für Rocket Labs Verträge mit der US Space Development Agency — Aufträge im Gesamtvolumen von 1,3 Milliarden Dollar für den Bau von 36 Satelliten. Die Übernahme überführt diesen Lieferstrang nun ins eigene Haus.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Rocket Lab?

Rocket Lab hat diese Strategie schon mehrfach erfolgreich angewandt: Satellitenkomponenten, die zuvor teuer und schwer zu beschaffen waren, intern skalieren und zu wettbewerbsfähigen Preisen anbieten. Mit Mynaric soll das Gleiche mit optischen Terminals gelingen.

Brückenkopf in Europa

Für Rocket Lab hat die Übernahme noch eine zweite Dimension. Mynaric behält seinen Hauptsitz in München — und verschafft dem US-Konzern damit erstmals eine physische Präsenz in Europa. Das öffnet Türen zu deutschen und europäischen Raumfahrtprogrammen, die bislang außerhalb der direkten Reichweite lagen.

Gemeinsame Kunden gibt es bereits: Betreiber kommerzieller Satellitenkonstellationen, Verteidigungsbehörden und staatliche Auftraggeber auf beiden Seiten des Atlantiks. Diese Basis dürfte sich mit der engeren Verzahnung nun deutlich schneller ausbauen lassen.

Der nächste Meilenstein ist der formelle Abschluss im April. Dass die Genehmigung ausgerechnet aus Berlin kam und das Ministerium für Wirtschaft und Energie die Transaktion durchgewunken hat, ist angesichts der sicherheitsrelevanten Technologie kein Selbstläufer gewesen — und dürfte für Rocket Lab ein wichtiges Signal sein, dass der europäische Markt offen bleibt.

Rocket Lab-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Rocket Lab-Analyse vom 31. März liefert die Antwort:

Die neusten Rocket Lab-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Rocket Lab-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 31. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Rocket Lab: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...