Die Rekordjagd der Rüstungsbranche scheint noch lange nicht beendet. Zwar gönnte sich der Düsseldorfer Konzern zum Wochenausklang eine kleine Verschnaufpause, doch Experten sehen den Zenit noch nicht erreicht. Eine neue Analyse der Investmentbank Jefferies sorgt nun für Aufsehen und schraubt die Erwartungen weiter nach oben.

  • Neues Kursziel: 2.170 Euro (Jefferies)
  • Einstufung: Buy
  • Schlusskurs Freitag: 1.781,50 Euro
  • Umsatzprognose 2026: ca. 16 Milliarden Euro

Jefferies sieht mehr Luft

Zum Monatsende bekräftigte das US-Analysehaus Jefferies seine Kaufempfehlung. Analystin Chloe Lemarie hob das Kursziel leicht von 2.150 auf 2.170 Euro an. Der Optimismus fußt primär auf den massiven Verteidigungsausgaben, die für das Jahr 2026 in Deutschland und Europa erwartet werden. Allein der deutsche Wehretat soll inklusive Sondervermögen auf einen neuen Höchststand von rund 108,2 Milliarden Euro klettern.

Diese Mittel fließen direkt in die Auftragsbücher der Industrie. Während Jefferies den Panzergetriebe-Hersteller Renk als neuen „Top Pick“ hervorhebt, bleibt Rheinmetall als Branchenschwergewicht ein zentraler Profiteur des anhaltenden Investitionsbooms.

Fundamental stark, technisch heiß

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Trotz der positiven Analystenstimmen reagierte der Markt am Freitag verhalten. Das Papier verlor 0,78 Prozent und ging bei 1.781,50 Euro aus dem Handel. Ein Blick auf die technischen Indikatoren mahnt zur Vorsicht: Der Relative-Stärke-Index (RSI) notiert bei hohen 83,7 Punkten. Dies deutet auf eine kurzfristige Überhitzung hin, was Konsolidierungen wahrscheinlicher macht. Die langfristige Entwicklung mit einem Plus von über 137 Prozent auf Zwölf-Monats-Sicht unterstreicht jedoch den intakten Aufwärtstrend.

Expansion in neue Sphären

Abseits der reinen Budgetzahlen treibt das Management die strategische Ausrichtung voran. Im Fokus stehen Gespräche mit dem Raumfahrtunternehmen OHB über ein militärisches Satellitennetzwerk. Zudem meldet die US-Tochter American Rheinmetall Fortschritte durch neue Prototypen-Aufträge. Langfristig bleibt das Ziel ambitioniert: Bis 2030 soll der Umsatz die Marke von 50 Milliarden Euro erreichen.

Für Anleger verlagert sich der Fokus nun auf die operative Umsetzung dieser Pläne. Entscheidend für den weiteren Kursverlauf wird sein, wie schnell Rheinmetall die rekordhohen Budgets in konkrete Umsätze umwandeln kann und ob die strategische Partnerschaft im Weltraumsektor tatsächlich zustande kommt.

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