Rheinmetall zeigte zum Wochenausklang wieder Stärke am Markt. Am Freitag stiegen die Notierungen zeitweise bis nahe an 1830 Euro. Am Ende des Handelstags stand ein Plus von 3,5 % zu Buche. Damit setzte sich eine Bewegung fort, die sich aus mehreren politischen und haushaltspolitischen Entwicklungen speist und den gesamten Verteidigungssektor erfasst.

Im Mittelpunkt steht trotz aller sonstigen Irritationen weiterhin die Diskussion um die künftige Aufrüstung westlicher Staaten. Die USA treiben diese Debatte aktuell besonders stark voran. Der geplante Verteidigungshaushalt soll bis 2027 von rund 0,9 Billionen Dollar auf etwa 1,5 Billionen Dollar wachsen. Diese Größenordnung verändert die Rahmenbedingungen für alle Partnerländer erheblich. Die USA setzen damit ein klares Signal, das auch in Europa Wirkung zeigt.

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Grönland-Diskussion hat zwischenzeitlich Probleme gemacht

In der Europäischen Union wächst dadurch der Druck, eigene Zusagen einzuhalten und teilweise zu beschleunigen. Parallel dazu verfolgt die Nato das Ziel, Verteidigungsausgaben langfristig auf bis zu 5 % des jeweiligen Bruttoinlandsprodukts anzuheben. Diese Marke bedeutet für viele Mitgliedsstaaten nahezu eine Verdopplung der bisherigen Budgets. Rheinmetall profitiert von dieser Entwicklung bereits jetzt, da zahlreiche Programme in Europa und darüber hinaus anlaufen oder erweitert werden.

Zusätzliche Impulse entstehen oder entstanden durch politische Spannungen, die zuletzt erneut sichtbar wurden. Die Diskussionen um Grönland bzw. die mögliche militärische Lösung sowie zuvor die Ereignisse rund um Venezuela verdeutlichen, dass sicherheitspolitische Fragen wieder stärker in den Vordergrund rücken. Staaten reagieren darauf mit höheren Investitionen in Ausrüstung, Ausbildung und Systeme. Rheinmetall positioniert sich in diesem Umfeld als zentraler Anbieter.

Auch auf operativer Ebene meldete das Unternehmen zuletzt neue Aktivitäten. Die Lieferung von Ausbildungssystemen wie den Puma Simulatoren für die Bundeswehr unterstreicht die Rolle des Konzerns im Bereich moderner militärischer Schulung. Solche Projekte ergänzen das klassische Fahrzeug und Munitionsgeschäft und erweitern das Portfolio.

An den Börsen schlägt sich diese Gemengelage zunehmend im Kurs nieder. Die Aktie nähert sich ihrem bisherigen Rekordniveau. Rechnerisch liegt diese Marke bei etwa 1994 Euro. Marktteilnehmer diskutieren zunehmend auch runde Schwellen wie 2000 Euro. Analysten führen ihre Bewertungen zum Teil deutlich darüber hinaus und nennen Werte um 2190 Euro.

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