Renk-Aktie: Super-Meldung!
Gute Nachrichten für den Augsburger Getriebespezialisten: Die Ratingagentur Moody’s hat das langfristige Corporate Family Rating (CFR) von RENK am Dienstag von „Ba2“ auf „Ba1“ angehoben. Damit ist das Unternehmen nur noch eine einzige Stufe vom begehrten „Investment Grade“-Status entfernt. Für Anleger ist dies ein Meilenstein, da die Aufwertung nicht nur das Vertrauen in die finanzielle Stabilität stärkt, sondern künftig auch deutlich günstigere Zinskonditionen bei der Schuldenaufnahme ermöglicht.
Ritterschlag für die operative Performance
Moody’s begründet diesen Schritt mit der beeindruckenden operativen Entwicklung der letzten Monate. Getrieben durch die massiv gestiegenen Verteidigungsausgaben der NATO-Staaten konnte RENK bis September 2025 ein Umsatzplus von rund 19 Prozent verzeichnen. Besonders positiv hoben die Experten den sinkenden Verschuldungsgrad hervor. Bis Ende 2025 soll dieser auf das 2,2-Fache des operativen Ergebnisses fallen – ein deutlicher Fortschritt gegenüber dem Vorjahr, der RENK für konservative Großanleger wie Pensionskassen zunehmend attraktiv macht.
Kurioser Kursrutsch trotz Lobeshymnen
Obwohl die fundamentalen Nachrichten kaum besser sein könnten, reagierte die Börse am Mittwoch mit Unverständnis. Die RENK-Aktie gab im XETRA-Handel zeitweise um 3,41 Prozent nach und rutschte auf 58,67 Euro ab. Marktbeobachter werten dies jedoch eher als technische Reaktion oder „Sell on Good News“, da die positiven Erwartungen bereits teilweise eingepreist waren. Der langfristige Aufwärtstrend des Unternehmens, das mit einem Rekord-Auftragsbestand von über 6 Milliarden Euro ins Jahr 2026 gestartet ist, bleibt davon unberührt.
Gemischtes Bild im Rüstungssektor
Während RENK Federn lassen musste, zeigte sich der restliche Rüstungssektor am Mittwoch uneinheitlich. Rheinmetall verlor marginal 0,34 Prozent, während HENSOLDT-Titel um 1,50 Prozent nachgaben. Einzig TKMS (Thyssenkrupp Marine Systems) konnte gegen den Trend um 1,73 Prozent zulegen. Die Branche befindet sich derzeit in einer Konsolidierungsphase nach den massiven Gewinnen der Vorjahre, doch die geopolitische Lage sorgt weiterhin für eine hohe Grundnachfrage nach Sicherheitstechnologie „Made in Germany“.
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