Redcare Pharmacy kämpft sich zurück. Nach einem massiven Kurseinbruch in den vergangenen Monaten sorgen positive Analystenkommentare zur deutschen Gesundheitsreform für Aufwind. Bankhaus Metzler sieht in den geplanten gesetzlichen Änderungen konkrete Vorteile für den E-Apotheken-Markt — und gibt der Aktie damit zumindest kurzfristig Rückenwind.

Technische Erholung mit Fragezeichen

Am Dienstag zeigte die Aktie, was derzeit in ihr steckt: Innerhalb einer Handelssitzung schwankte der Kurs um rund 9,8 Prozent — zwischen 35,76 Euro und 39,26 Euro. Kurzfristige Durchschnittswerte haben sich inzwischen nach oben gedreht, und Analysten identifizieren ein Kaufsignal, das vom Tiefpunkt am 27. März ausging. Der langfristige Trend bleibt jedoch belastet: Zum 200-Tage-Durchschnitt klafft noch immer eine Lücke von rund 47 Prozent.

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Wachstum auf Kosten der Profitabilität

Operativ setzt Redcare auf das sogenannte PoPP-Modul für E-Rezepte, das die Telematikinfrastruktur im deutschen Gesundheitswesen modernisieren soll. Das Rx-Segment — also verschreibungspflichtige Medikamente — ist dabei der zentrale Wachstumstreiber. Für 2026 peilt das Management Rx-Umsätze von über 670 Millionen Euro an. Der Gesamtumsatz soll um 13 bis 15 Prozent zulegen, das Non-Rx-Geschäft um 8 bis 10 Prozent.

Die Kehrseite: Im abgelaufenen Geschäftsjahr stand ein Nettoverlust von 37,7 Millionen Euro in den Büchern. Die angestrebte EBITDA-Marge von mindestens 2,5 Prozent zeigt, dass echte Profitabilität noch aussteht. Das Management selbst gibt an, innerhalb der nächsten drei Geschäftsjahre die Gewinnschwelle zu erreichen — getragen auch durch eine Insider-Beteiligungsquote von 13,7 Prozent, die Interessengleichheit zwischen Führung und Aktionären signalisiert.

Die Erholung der vergangenen Woche ist real, das strukturelle Bild aber bleibt herausfordernd. Ob die GKV-Reformen tatsächlich den erhofften Schub liefern, wird sich spätestens in den Halbjahreszahlen zeigen.

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