Der Drohnen-Spezialist Red Cat Holdings sorgt an der Wall Street für Aufsehen. Der weltgrößte Vermögensverwalter BlackRock hat sich überraschend eine signifikante Beteiligung an dem Unternehmen gesichert. Dieser massive Vertrauensbeweis trifft auf vorläufige Geschäftszahlen, die selbst optimistische Erwartungen übertreffen und die Aktie auf ein neues Rekordhoch getrieben haben.

Ritterschlag durch Großinvestoren

Ein entscheidender Treiber für die aktuelle Euphorie ist eine Meldung an die US-Börsenaufsicht SEC vom 21. Januar 2026. Das Dokument belegt, dass BlackRock eine passive Beteiligung von 7,3 Prozent an Red Cat aufgebaut hat, was rund 8,76 Millionen Aktien entspricht.

Marktbeobachter werten diesen Einstieg als wichtige Validierung des Geschäftsmodells durch einen der konservativsten Akteure am Finanzmarkt. BlackRock ist jedoch nicht allein: Auch Vanguard hat seine Position im vergangenen Quartal ausgebaut. Insgesamt halten institutionelle Investoren mittlerweile etwa 38 Prozent der ausstehenden Anteile. Diese zunehmende Dominanz professioneller Anleger sorgt oft für eine stabilere Kursbasis.

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Umsatz explodiert um 1.800 Prozent

Parallel zum Einstieg der Finanzriesen lieferte das Unternehmen vorläufige Zahlen für das vierte Quartal 2025, die eine massive Skalierung des Geschäfts belegen. Red Cat erwartet einen Quartalsumsatz zwischen 24,0 und 26,5 Millionen US-Dollar. Zum Vergleich: Im Vorjahreszeitraum lag dieser Wert noch bei lediglich 1,3 Millionen US-Dollar – das entspricht einer Steigerung von rund 1.800 Prozent.

Verantwortlich für diesen Sprung sind primär die laufenden Verträge mit der US-Armee. Das Unternehmen profitiert direkt von der veränderten Verteidigungspolitik und der "Blue UAS"-Initiative, die den Einsatz ausländischer Drohnentechnologie stark einschränkt. Red Cat füllt das dadurch entstandene Vakuum in der Lieferkette der US-Streitkräfte.

Analysten sehen weiteres Potenzial

Die fundamentalen Entwicklungen spiegeln sich im Aktienkurs wider, der am Mittwoch bei 15,61 US-Dollar ein neues 52-Wochen-Hoch markierte. Analysten trauen dem Titel trotz der Rallye noch mehr zu. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 19,00 US-Dollar, was einem weiteren Aufwärtspotenzial von fast 22 Prozent entspricht. Häuser wie Needham und Ladenburg Thalmann bestätigten zuletzt ihre Kaufempfehlungen.

Der Fokus der Anleger richtet sich nun auf den "Innovation Day" am 27. Februar 2026. Dort werden Updates zur maritimen Sparte "Blue Ops" und möglichen weiteren Verteidigungsaufträgen erwartet, die zeigen müssen, ob das rasante Wachstumstempo auch im kommenden Jahr gehalten werden kann.

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