Realty Income Aktie: Mexiko-Deal im Fokus
Realty Income hat Anfang Januar eine bemerkenswerte Weichenstellung vorgenommen: Gemeinsam mit dem Staatsfonds GIC investiert der US-Immobilienkonzern 1,5 Milliarden Dollar in mexikanische Gewerbeimmobilien. Während die Aktie sich zuletzt stabil zeigte, richtet sich der Blick auf die Frage, ob die internationale Expansion den erhofften Wachstumsschub bringt – oder ob die hohe Schuldenlast zum Bremsklotz wird.
Joint Venture als Wachstumstreiber
Der Vorstoß nach Mexiko markiert eine strategische Neuausrichtung. Realty Income, traditionell auf den US-Markt fokussiert, sucht Wachstum jenseits der Landesgrenzen. Bereits in den ersten neun Monaten 2025 flossen erhebliche Mittel in europäische Projekte. Die Mexiko-Partnerschaft mit GIC soll nun weitere Ertragsquellen erschließen.
Zusätzlich plant das Unternehmen den Aufbau eines Asset-Management-Geschäfts für institutionelle Investoren. Dieser Schritt könnte ab 2026 gebührenbasierte Einnahmen generieren – ein Baustein, den Analysten in den kommenden Quartalsberichten genau beobachten dürften.
Schuldenberg und Zinslast
Die Kehrseite der Expansion: Realty Income trägt eine Schuldenlast von rund 28,9 Milliarden Dollar. Die quartalsweisen Zinsaufwendungen belaufen sich auf etwa 287 Millionen Dollar. In einem Umfeld, in dem die US-Notenbank die Zinsen vorerst unverändert lässt, bleiben die Kapitalkosten ein entscheidender Faktor.
Die Bewertung des Retail-REIT-Sektors liegt aktuell bei einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 27,7 – deutlich unter dem Dreijahresschnitt von 34,1. Das signalisiert gedämpfte Wachstumserwartungen im Markt.
Dividende als stabiler Anker
Für einkommensorientierte Anleger bleibt die monatliche Dividende von 0,27 Dollar je Aktie (annualisiert rund 5,3 Prozent Rendite) ein zentrales Argument. Die nächste Auszahlung erfolgt am 13. Februar 2026. Die Aktie notierte zum Wochenschluss bei 61,16 Dollar und damit nahe des 52-Wochen-Hochs von 61,55 Dollar.
Die kommenden Quartalsberichte werden zeigen, wie effizient das Unternehmen die internationalen Investitionen in Cashflow umwandelt – und ob die neue Asset-Management-Sparte tatsächlich zum Ertragspfeiler wird.
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