Die Aktie von Realty Income notiert nahe ihrem 52-Wochen-Hoch, doch die Stimmung unter Experten ist überraschend gedämpft. Während der Kurs technisch Stärke zeigt, warnen Analysten zunehmend vor einer ausgereizten Bewertung und senken ihre Ziele. Nun richten sich alle Augen auf die kommenden Quartalszahlen, die über die Nachhaltigkeit der jüngsten Rally entscheiden dürften.

Widerstand am Rekordhoch

Trotz der jüngsten Kletterpartie auf ein 52-Wochen-Hoch von 61,55 US-Dollar tut sich der Titel schwer, das Niveau nachhaltig zu verteidigen. Der Handel ist von Gewinnmitnahmen geprägt, was auf eine gewisse Nervosität der Marktteilnehmer hindeutet. Mit einem aktuellen Kurs von 61,29 US-Dollar (Schlusskurs Donnerstag) bleibt das Papier zwar in Schlagdistanz zum Rekord, doch der Verkaufsdruck an der Oberseite nimmt zu.

Skepsis der Profis wächst

Ein wesentlicher Grund für die aktuelle Zurückhaltung liegt in den Einschätzungen der großen Finanzhäuser. Trotz – oder gerade wegen – der jüngsten Kursgewinne senkten Institute wie Mizuho und Cantor Fitzgerald ihre Kursziele auf 60,00 US-Dollar und stufen das Papier lediglich als „Neutral“ ein.

Diese Bewertung liegt unter dem aktuellen Kursniveau, was impliziert, dass Analysten das Aufwärtspotenzial als begrenzt betrachten. Marktbeobachter führen diese Skepsis auch auf die allgemeine Entwicklung im REIT-Sektor zurück, der sich im vergangenen Jahr eher seitwärts bewegte.

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Blick auf die Zahlen im Februar

Investoren haben nun Klarheit über den nächsten wichtigen Meilenstein. Realty Income wird am 24. Februar 2026 seine Bücher öffnen und die Ergebnisse für das vierte Quartal sowie das Gesamtjahr 2025 präsentieren. Die Erwartungen liegen bei einem Umsatz von 1,47 Milliarden US-Dollar (+10,5 % zum Vorjahr) und einem Gewinn je Aktie von 1,08 US-Dollar.

Neben den reinen Finanzkennzahlen wird der Fokus auf dem Ausblick für 2026 liegen. Insbesondere die geplante Expansion des Asset-Management-Geschäfts für institutionelle Kunden dürfte im Rahmen der Investorenkonferenz intensiv diskutiert werden.

Für einkommensorientierte Anleger bleibt derweil die monatliche Dividende das zentrale Argument. Der nächste Ex-Dividenden-Tag fällt auf den 30. Januar 2026, die Auszahlung erfolgt Mitte Februar.

Die Ausgangslage ist damit klar definiert: Während institutionelle Schwergewichte wie Vanguard weiterhin investiert bleiben, signalisieren die Analystenkommentare Vorsicht bezüglich der Bewertung. Die Berichtssaison im Februar muss zeigen, ob das operative Geschäft stark genug ist, um die Skepsis der Experten zu widerlegen und den Kurs dauerhaft über der 60-Dollar-Marke zu etablieren.

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