Raiffeisen Bank-Aktie: Gute Gewinne erlauben höhere Dividende!
Die Raiffeisen Bank International (RBI) legte am heutigen Freitag Zahlen für das Jahr 2025 vor und sprach dabei von "ausgezeichneten Ergebnissen" in allen Kernmärkten. Ausgeklammert wird dabei das Russlandgeschäft, welches hauptsächlich aufgrund von Gerichtsstreitigkeiten zwischen Strabag und Rasperia Verluste von 86 Millionen Euro beisteuerte. Das Management betontet aber ohnehin einmal mehr das Vorhaben, seine Aktivitäten in Russland weiter zurückzufahren.
Anderswo profitierte die RBI von einem leicht höheren Zinsüberschuss sowie einem überraschen starken Wachstum beim Kreditgeschäft. Das Kreditwachstum lag im vierten Quartal sechs Prozent höher als noch im Vorjahr, sodass das Kundenkreditvolumen sich auf 10,2 Milliarden Euro steigern konnte. Unter dem Strich legte der Konzerngewinn ohne Berücksichtigung der russischen Tochter um respektable 48 Prozent auf 1,44 Milliarden Euro zu.
Die Raiffeisen Bank schraubt die Dividende hoch
Der Ausblick auf 2026 sieht einen Zinsüberschuss von 4,4 Milliarden Euro und ein Kreditwachstum von sieben Prozent vor. Die harte Kernkapitalquote soll oberhalb von 15 Prozent bleiben. Die guten Entwicklungen sollen sich auch für die Aktionäre auszahlen. Jenen wird eine deutlich höhere Dividende in Aussicht gestellt. Für 2025 soll bei der Hauptversammlung im April eine Ausschüttung von 1,60 Euro je Aktie vorgeschlagen werden.
Für das Jahr 2024 lag die Dividende noch bei deutlich übersichtlicheren 1,10 Euro je Anteilsschein. Da der Aktienkurs sich in den vergangenen zwölf Monaten verdoppeln konnte, fällt die Dividendenrendite für Neueinsteiger zwar geringer aus. Bestehende Aktionäre freuen sich aber über die steigenden Ausschüttungen, mit denen die Raiffeisen Bank auch Stärke ausstrahlen kann.
Nichts zu meckern
Dass die Russland-Geschäfte der Raiffeisen Bank noch immer Verluste einbringen würden, damit dürften die Märkte bereits gerechnet haben. Wie auch das Unternehmen selbst können Anleger das Ganze für den Moment getrost ausklammern. Der grundsätzlich positive Trend bestätigt sich und die Aktie erfährt weiteren Rückenwind. In Wien ging es mit dem Kurs heute Morgen um 0,9 Prozent bis auf 42,74 Euro in Richtung Norden.
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