Raiffeisen Bank-Aktie: Die konstruierte Bargeld-Krise!
In Zeiten Künstlicher Intelligenz haben Fake News Konjunktur, was von einigen zwielichtigen Gesellen auch gerne genutzt wird. Das zeigt sich aktuell bei einer Kampagne, über die "msn" berichtete. Im Netz sind Bilder aufgetaucht, welche Menschenmassen vor einer Filiale der Raiffeisen Bank zeigen sollen. Unterlegt ist das Ganze mit der Schlagzeile "Was verschweigen die Anken? Live-Bilder aus Wien zeigen das ganze Ausmaß der Bargeld-Krise".
Was wie eine Nachricht wirken soll, ist von vorne bis hinten eine Ente. Es gibt keine Bargeld-Krise in Wien und das Bild wurde durch KI generiert. Das ist an teils seltsamen Proportionen der abgebildeten Menschen zu erkennen und auch daran, dass auf einem Geldautomat "Raifleisen Bank" zu lesen ist. Die Initiatoren dürften darauf hoffen, dass dies Nutzern beim Doomscrolling nicht weiter auffällt.
Will Russland die Raiffeisen Bank unter Druck setzen?
Verantwortlich für das Ganze sind allem Anschein nach Werbeträger aus Indien, Südkorea und de Vereinigen Arabischen Emiraten. Der ukrainische Desinformationsexperte Dmytro Kornienko deutet dies als Hinweis darauf, dass die Strippenzieher in Russland sitzen dürften. Gegenüber der "Krone" sagte er, der Verdacht würde sich noch erhärten, sollen sich auch Accounts aus Afrika finden. Dort würden häufig Akteure für russische Botfarmen operieren.
Es lässt sich nicht abschließend klären, wer genau hinter der Desinformationskampagne stecken mag. Bekannt ist aber, dass Russland den Rückzug der Raiffeisen Bank unbedingt verhindern möchte. Die russische Tochter ist eine der letzten Möglichkeiten des weitgehend isolierten Landes, um noch am internationalen Zahlungsverkehr teilzunehmen. Mit solchen Aktionen könnte beabsichtigt werden, Panik zu schüren und den Preis für einen Rückzug so weit wie möglich in die Höhe zu schrauben.
Die Anleger bleiben standhaft
Es lässt sich nur mutmaßen, wie viele Menschen mit solchen und anderen Kampagnen hinters Licht geführt werden können. Die Anleger zeigen sich allerdings wenig beeindruckt. Von Krise ist bei der Raiffeisen Bank nichts zu sehen. Das Papier landete zu Handelsschluss am Freitag bei 39,16 Euro und damit nur knapp unter dem 52-Wochen-Hoch, das bei 40,20 Euro zu finden ist.
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