QuantumScape Aktie: Der Realitätscheck
Für QuantumScape beginnt eine neue Zeitrechnung. Das Unternehmen verlässt den Schutzraum des Labors und muss seine Feststoffbatterien nun im echten Straßenverkehr beweisen. Doch genau dieser Übergang zur Kommerzialisierung macht Anleger nervös: Statt Vorschusslorbeeren dominieren plötzlich Sorgen um die Umsetzung, was die Aktie zum Wochenausklang belastete.
Vom Labor auf die Straße
Die Skepsis am Markt ist spürbar. Zum Handelsende am Freitag rutschte der Titel um rund 4 Prozent ab und notierte bei 10,36 US-Dollar. Der Grund für die Zurückhaltung liegt in der veränderten Wahrnehmung des Risikos: Mit dem Start der Testphasen in echten Fahrzeugen werden die Herausforderungen greifbar. Anleger wägen derzeit ab, ob die technologische Machbarkeit auch wirtschaftlich skalierbar ist. Solange das Unternehmen signifikante Verluste schreibt, fordert der Markt nun handfeste Beweise für den Weg zur Profitabilität.
Produktion als Nadelöhr
Technisch ruhen die Hoffnungen auf dem sogenannten „Cobra“-Prozess. Dieses im Vorjahr entwickelte Verfahren zur Herstellung von Separatoren soll die nötigen Stückzahlen für die anstehenden Feldversuche ermöglichen. Gelingt der Nachweis, dass die QSE-5-Zellen nicht nur funktionieren, sondern auch in relevanten Mengen kosteneffizient produziert werden können, wäre dies ein entscheidendes Signal für Partner wie die Volkswagen-Tochter PowerCo.
Konkreter Zeitplan steht
Der Fahrplan für die kommenden Monate ist eng getaktet. Bereits im Februar steht mit der Eröffnung der Pilotproduktionslinie „Eagle Line“ in San Jose der nächste wichtige Termin an. Hier muss QuantumScape beweisen, dass die hochautomatisierte Fertigung der Batteriezellen reibungslos anläuft. Mitte des Jahres folgt dann der nächste Meilenstein mit den Ergebnissen der B-Muster-Fahrzeugtests. Diese Daten werden maßgeblich darüber entscheiden, ob das Unternehmen das Risiko einer Serienproduktion erfolgreich minimieren kann.
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