QuantumScape hat 2025 mit einem Kursplus von über 100 Prozent begeistert. Doch während sich Anleger über die Rallye freuten, mehren sich die kritischen Stimmen. Analysten sehen deutliches Abwärtspotenzial – und ein Blick auf die jüngsten Insider-Transaktionen wirft Fragen auf.

Geplanter Aktienverkauf des CFO

Am 14. Januar verkaufte Finanzchef Kevin Hettrich 9.800 Aktien des Batterie-Entwicklers. Die Transaktion erfolgte im Rahmen eines automatisierten Handelsplans nach Rule 10b5-1, der bereits im Juni 2025 aufgesetzt wurde. Der Verkauf war also lange im Voraus geplant und keine Reaktion auf aktuelle Entwicklungen.

Dennoch fügt sich die Transaktion in ein größeres Bild: In den vergangenen drei Monaten verkauften Insider Aktien im Gesamtwert von rund 83,4 Millionen Dollar. Gleichzeitig meldete Thames Capital Management eine Aufstockung der Position – allerdings handelte es sich dabei um eine verspätete Meldung aus dem dritten Quartal 2025.

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Konsens lautet "Reduce"

Während der Aktienkurs bei 10,55 Dollar notiert, sehen Analysten erheblichen Bewertungsdruck. Die Mehrheit rät zum Verkauf oder Halten:

  • Aktueller Konsens: "Reduce"
  • Kursziel: 9,17 Dollar
  • Impliziertes Abwärtspotenzial: -13,1 Prozent
  • 7 Hold-Ratings, 4 Sell-Ratings

Die Skepsis der Profis richtet sich vor allem gegen die Bewertung von 6,34 Milliarden Dollar Marktkapitalisierung. Bislang fehlen dem Unternehmen kommerzialisierbare Produkte – ein Problem, das auch die anhaltend negativen Ergebnisse je Aktie widerspiegeln.

Quartalszahlen als Stimmungstest

Am 11. Februar 2026 legt QuantumScape die Zahlen für das vierte Quartal 2025 vor. Analysten erwarten einen Verlust von 0,16 Dollar je Aktie. Im Vorquartal hatte das Unternehmen mit minus 0,18 Dollar die Erwartungen erfüllt, der Verlust für das Gesamtjahr 2025 belief sich auf 0,81 Dollar je Aktie.

Die Konferenz am 12. Februar wird zeigen müssen, ob das Unternehmen greifbare Fortschritte bei der Kommerzialisierung seiner Feststoffbatterie-Technologie vorweisen kann. Mit einer Short-Quote von 9,75 Prozent positionieren sich viele Marktteilnehmer bereits für fallende Kurse. Die Kombination aus Insider-Verkäufen, skeptischen Analysten und negativer Ertragslage macht die Quartalszahlen zum entscheidenden Lackmustest für die weitere Kursentwicklung.

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