Powermax Minerals Aktie: Claims erweitert
Seltene Erden sind längst geopolitisch aufgeladen – und genau in diesem Umfeld schärft Powermax Minerals sein Projektprofil in Kanada. Das Unternehmen hat sein Atikokan-Projekt in Ontario um zwei angrenzende Claim-Blöcke erweitert. Was steckt hinter dem Schritt, und warum spielt ausgerechnet eine geophysikalische Untersuchung dabei die Hauptrolle?
Warum Powermax jetzt Fläche zukauft
Auslöser für die aktuelle Aufmerksamkeit waren Berichte mehrerer Mining-Newsdienste, die diese Woche die jüngste Erweiterung am Atikokan Rare Earth Project hervorhoben. Konkret geht es um zwei zusätzliche Mining Claims, die direkt an die bestehenden Blöcke B und C entlang der nördlichen Projektgrenze anschließen.
Laut Unternehmensangaben erwirbt Powermax daran 100% – für eine Barzahlung von 3.000 US-Dollar. Die neu gesicherten Flächen umfassen 37 zusammenhängende „Claim Cells“ im Gebiet Ignace-Atikokan. Wichtig: Der Deal enthält eine Rückübertragungs-Klausel. Falls Powermax nicht alle Bedingungen erfüllt, um die breitere Option auf das Atikokan-Projekt bis zum 31. August 2028 auszuüben, muss das Unternehmen die zusätzlichen Claims ohne weitere Gegenleistung an die Verkäufer zurückgeben.
Geophysik als Taktgeber
Die Entscheidung zum Zukauf begründet Powermax mit Ergebnissen einer hochauflösenden, helikoptergestützten Magnetik- und Gamma-Spektrometrie-Untersuchung aus dem Jahr 2025. Die im Januar 2026 veröffentlichten Resultate hätten mehrere, strukturell kontrollierte Zielgebiete für Seltene Erden aufgezeigt – in Zusammenhang mit granitischen und pegmatitischen Wirtsgesteinen sowie auffälligen magnetischen Tiefs.
Zusätzlich verweist das Unternehmen auf erhöhte Thorium-zu-Kalium-Verhältnisse in den radiometrischen Daten. Diese würden als Indikatoren („Proxies“) für eine mögliche Anreicherung von Seltenen Erden interpretiert und hätten Alterationszonen abgegrenzt, die mit vermuteten Strukturtrends und Anomalien aus Seesedimenten zusammenpassen. Insgesamt ordnet Powermax die Signatur einem phosphatreichen NYF-Typ-Mineralsystem zu, das neben Seltenen Erden auch Elemente wie Niob, Yttrium und Fluor enthalten kann.
Größerer Kontext: Projektpaket und Lieferketten-Druck
Atikokan ist dabei nur ein Teil des Projektpakets: Powermax hält nach eigenen Angaben eine Option auf insgesamt 455 nicht-patentierte Mining Claims auf dem größeren Atikokan-Gebiet (vereinbart im Juni 2025). Darüber hinaus bestehen Optionen auf Projekte in British Columbia (Cameron, rund 2.984 Hektar) und im Norden Ontarios (Pinard, 5.178 Hektar). In Wyoming (Ogden Bear Lodge) besitzt das Unternehmen demnach sogar 100%.
Der Zeitpunkt passt in ein breiteres Thema: Westliche Länder wollen ihre Lieferketten für Seltene Erden stärker „domestizieren“, weil China weiterhin einen Großteil von Abbau und Verarbeitung dominiert und Exportbeschränkungen zuletzt die Sorge um Versorgungssicherheit erhöht haben.
An der Börse bleibt der Titel allerdings klar unter Druck: Heute notiert die Aktie bei 0,31 Euro und markiert damit praktisch ihr 52‑Wochentief.
In den nächsten Monaten wird entscheidend sein, ob Powermax die beschriebenen geophysikalischen Zielzonen weiter untermauern kann – und ob das Unternehmen die Bedingungen erfüllt, um die Atikokan-Option bis spätestens 31. August 2028 auszuüben und die neu gesicherten Claims dauerhaft zu behalten.
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