Porsche Aktie: DAX-Rauswurf droht

Schlechte Nachrichten im Doppelpack: Porsche könnte schon bald den DAX verlassen und streicht gleichzeitig 200 Arbeitsplätze in der Batterietochter Cellforce. Während Spekulationen um CEO Oliver Blume die Runde machen, kämpft der Sportwagenhersteller mit schwächelnden Absätzen und enttäuschenden Quartalszahlen. Steht der Stuttgarter Prestigekonzern vor einem strategischen Neuanfang – oder vor dem Absturz?
Der drohende DAX-Abstieg als Alarmsignal
Die Nachricht traf den Markt wie ein Schlag: Laut Börsen-Zeitung steht Porsche bei der nächsten Index-Überprüfung vor dem Abstieg aus Deutschlands wichtigstem Aktienbarometer. Was zunächst wie eine technische Formalität klingt, hätte dramatische Folgen. Passive Indexfonds müssten ihre Porsche-Bestände abstoßen – ein Verkaufsdruck, den die bereits angeschlagene Aktie kaum verkraften dürfte.
Der drohende DAX-Rauswurf ist dabei nur das Symptom einer tieferliegenden Krise. Die schwache Kursentwicklung seit Jahresbeginn spiegelt die operativen Probleme des Unternehmens wider.
Strategische Kehrtwende bei der E-Mobilität
Parallel zur DAX-Diskussion sorgt eine weitere Hiobsbotschaft für Unruhe: Porsche zieht sich aus der geplanten Eigenproduktion von Batteriezellen zurück. Das ambitionierte Cellforce-Projekt wird beendet, 200 Arbeitsplätze fallen weg. Die offizielle Begründung: enttäuschende Nachfrage nach Elektrofahrzeugen.
Die wichtigsten Fakten im Überblick:
- Beendigung des Cellforce-Batterieprojekts
- Abbau von rund 200 Stellen
- Fokussierung auf Forschung und Entwicklung statt Eigenproduktion
- Rückzug als Reaktion auf schwächelnde E-Auto-Nachfrage
Führungschaos verstärkt die Unsicherheit
Als wäre die operative Situation nicht bereits kompliziert genug, brodelt die Gerüchteküche um die Konzernspitze. Hartnäckig halten sich Spekulationen, wonach CEO Oliver Blume sich künftig ausschließlich auf seine Rolle als Volkswagen-Chef konzentrieren könnte. Eine offizielle Bestätigung blieb zwar aus, doch die ungeklärte Führungssituation nährt die Nervosität der Anleger.
Die Verunsicherung spiegelt sich direkt im Kurs wider: Nach einem Start bei 46,19 Euro rutschte die Aktie zeitweise um über ein Prozent ab.
Quartalszahlen als Vorbote der Krise
Die aktuellen Turbulenzen kommen nicht überraschend. Bereits die am 30. Juli vorgelegten Q2-Zahlen hatten die Analysten enttäuscht – sowohl Umsatz als auch Gewinn gingen deutlich zurück. Besonders in den Schlüsselmärkten China und USA schwächelt der Absatz erheblich.
Diese operative Schwäche macht den strategischen Rückzug bei den Batterien noch brisanter. Während Konkurrenten wie Tesla oder chinesische Hersteller ihre Elektro-Offensive vorantreiben, rudert Porsche zurück. Eine gefährliche Entwicklung in einem Markt, der als Zukunft der Mobilität gilt.
Der RSI von nur 20,7 signalisiert eine deutlich überverkaufte Situation – doch ob das den Boden markiert oder weitere Verluste folgen, bleibt offen. Die kommenden Q3-Zahlen am 24. Oktober werden zeigen, ob Porsche den Turnaround schafft oder der Abwärtstrend sich fortsetzt.
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