Oracle Aktie: Expansion auf allen Ebenen
Oracle drückt beim Ausbau seiner Cloud-Infrastruktur aufs Tempo. Während das Unternehmen physisch rund um seinen neuen Hauptsitz in Nashville wächst, zieht die Plattform gleichzeitig neue KI-Kunden an. Diese strategische Zweigleisigkeit soll die Basis für das ehrgeizige Umsatzziel von 90 Milliarden US-Dollar im kommenden Geschäftsjahr 2027 legen.
Neue Kunden für die Cloud
Gestern gab der Softwarekonzern eine mehrjährige Vereinbarung mit dem KI-Anbieter Veritone bekannt. Veritone migriert seine zentralen Anwendungen auf die Oracle Cloud Infrastructure (OCI), um die Leistung und Skalierbarkeit seiner Dienste zu verbessern. Obwohl finanzielle Details unter Verschluss bleiben, unterstreicht der Deal Oracles Fähigkeit, rechenintensive KI-Workloads auf die eigene Plattform zu holen. Für Veritone ist der Wechsel laut eigenen Angaben eine strategische Notwendigkeit, um im wettbewerbsintensiven Markt für künstliche Intelligenz zu bestehen.
Physisches Wachstum in Nashville
Parallel zur digitalen Aufrüstung vergrößert Oracle seine physische Präsenz. Ebenfalls am Donnerstag unterzeichnete das Unternehmen einen großflächigen Mietvertrag im Neuhoff District in Nashville. Die neuen Büroflächen bieten direkten Blick auf die Baustelle des zukünftigen globalen Hauptsitzes am Cumberland River. Mit nun rund 2.000 Arbeitsplätzen an drei Standorten in der Stadt festigt Oracle die Region als zentralen Knotenpunkt für seine Cloud- und KI-Entwicklung.
Analysten sehen massives Potenzial
Die Wall Street reagiert positiv auf die operative Entwicklung. Die Bank of America nahm die Bewertung der Papiere am Mittwoch mit einer Kaufempfehlung und einem Kursziel von 200 US-Dollar wieder auf. Die Analysten begründen ihren Optimismus mit den enormen, noch nicht abgerechneten Auftragsbeständen (RPO) in Höhe von 553 Milliarden US-Dollar, die ein hohes und gut sichtbares Umsatzpotenzial bieten.
An der Börse spiegelt sich diese Zuversicht nach einem schwachen Jahresstart allerdings noch nicht wider. Mit einem gestrigen Schlusskurs von 124,38 Euro notiert der Titel aktuell gut 25 Prozent unter dem Niveau vom Jahresanfang und bewegt sich damit deutlich unter der wichtigen 200-Tage-Linie.
Das Management hält derweil an seiner Umsatzprognose von 67 Milliarden US-Dollar für das laufende Geschäftsjahr 2026 fest. Um die anhaltend hohe Nachfrage nach Rechenleistung zu bedienen, die das aktuelle Angebot übersteigt, treibt Oracle sein 50 Milliarden US-Dollar schweres Investitionsprogramm voran. Sobald diese intensive Ausbauphase der KI-Infrastruktur abgeschlossen ist, rechnet das Unternehmen mit einem deutlich steigenden freien Cashflow.
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