Plug Power Aktie: Weg zur Profitabilität
Plug Power verkauft Vermögenswerte, baut um und hat seit Anfang März einen neuen Chef. Das Ziel ist klar definiert: Profitabilität bis 2028. Ob der Kurs stimmt, zeigen die nächsten Quartale — aber die ersten Schritte sind konkret.
Verkauf als Startschuss
Den Anfang macht ein bemerkenswerter Deal: Plug Power hat seinen Anteil am sogenannten Project Gateway in Western New York an einen Rechenzentrumsentwickler veräußert. Der Erlös beträgt mindestens 132,5 Millionen US-Dollar, mit einem möglichen Gesamtvolumen von bis zu 142 Millionen Dollar — je nach Abschlusszeitpunkt und Bedingungen zur Anlageentfernung.
Diese Transaktion ist der erste Schritt eines größeren Programms zur Optimierung der Infrastruktur. Insgesamt soll die Initiative über 275 Millionen Dollar an Liquidität freisetzen — durch Asset-Monetarisierung, die Freigabe gebundener Barmittel und reduzierte Wartungskosten. Das grüne Wasserstoffprojekt in New York gehörte offenbar nicht mehr zu den strategisch priorisierten Standorten.
Neue Führung, klarer Fahrplan
Seit dem 2. März 2026 leitet Jose Luis Crespo das Unternehmen. Er hat die Prioritäten bereits abgesteckt: konsequente Umsetzung und der Übergang von technologischer Führerschaft zu profitablem Wachstum. Im Fokus stehen drei Märkte — Elektrolyseure, Wasserstoffproduktion und Brennstoffzellen für die Logistik.
Der Zeitplan ist ambitioniert, aber konkret: positives EBITDA bis Ende des vierten Quartals 2026, positives operatives Ergebnis 2027, vollständige Profitabilität 2028. Einen ersten Beleg für den eingeschlagenen Weg lieferte das vierte Quartal 2025, in dem Plug Power erstmals positive Bruttomargen erzielte.
Internationale Projekte als Rückenwind
Parallel zum Umbau im Inland wächst das internationale Projektgeschäft. In Spanien steht ein 25-Megawatt-Elektrolyseur gemeinsam mit Iberdrola und BP kurz vor der Inbetriebnahme. In Portugal läuft ein 100-Megawatt-Projekt mit Galp. Beide Vorhaben unterstreichen, dass großskalige grüne Wasserstoffprojekte zunehmend kommerzielle Reife erreichen.
Die Aktie notiert aktuell rund 62 Prozent höher als vor zwölf Monaten — bleibt mit einer annualisierten Volatilität von über 90 Prozent aber ein hochspekulativer Titel. Entscheidend wird sein, ob Crespo den Turnaround in den kommenden Quartalen mit belastbaren Zahlen untermauern kann.
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